Sparerenteignung nimmt kein Ende

Erstellt am 21. März 2014 von Investdenker

Die Europäische Zentralbank erwartet bis 2016 niedrige Inflationsraten. Auch der Leitzins soll vorerst niedrig bleiben. Damit werden Sparer wieder Milliarden verlieren.


Für die meisten Sparer ist das keine gute Nachricht: Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,25 Prozent. Das gaben die Währungshüter der Eurozone in Frankfurt bekannt. Gleichzeitig haben die Notenbanker ihre Inflationsprognosen für die nächsten Jahre veröffentlicht. Für heuer wird in der Eurozone eine durchschnittliche Teuerungsrate von 1,0 Prozent erwartet. 2015 soll es ein Plus von 1,3 Prozent und 2016 von 1,5 Prozent geben. EZB-Präsident Mario Draghi meinte, man stecke in einer „lang anhaltenden Phase“ einer niedrigen Teuerung. Manche Ökonomen und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben vor Kurzem gewarnt, dass Europa am Rand einer deflationären Abwärtsspirale aus fallenden Preisen stehe. Doch die EZB teilt diese Einschätzung nicht.
(Quelle: Die Presse)
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