Soundtrack of Frau Müller´s Life-#15songsoflife

Soundtrack of Frau Müller´s Life-#15songsoflifeMontag und das bedeutet entweder eine neue Montagspost oder aber ein neuer aufregender, musikalischer Soundtrack of Life.

Ihr kennt beides nicht? Die Montagspost ist meine Herzensreihe. Sie ist ein Post und enthält meistens Neuigkeiten oder spannende Infos, als ob man eben Post bekommt. Wunderbare Gäste hatte und habe ich dort immer und ihr könnt gerne mal in den letzten 2 Jahren stöbern.

Der Soundtrack of life ist noch relativ neu. Ich habe die Hintergrundidee dazu von einer ehemaligen, lieben Bloggerkollegin übernommen. Bella von Freiraumkind hat damit begonnen und Sie hat es an mich weitervererbt. Auch hier habe ich fantastische Gäste mit unglaublich vielfältigen Musikgeschmack und heute gibts den

Soundtrack of Frau Müller´s Life.

Wer das ist, das erklärt euch Susann direkt selbst und vorab zeig ich euch noch das derzeitige Lieblingslied des Prinzen, denn jipppiiieehhh er hat endlich ein Neues.

Und jetzt viel Spaß mit #15songsoflife

Wer und was ist Frau Müller?

Frau Müller führt ein Kleinstadt-Leben. Mitte dreißig, verheiratet, zwei Kinder und ihr Lehrerjob. In ihrem Blog „Kuckucksei im Lehrerzimmer" und auf Facebook lässt sie uns auf unterhaltsame Weise teilhaben an den großen und kleinen Highlights ihres nicht immer alltäglichen Alltags. Ihre Artikel sind so bunt gemischt wie eine Tüte Colorado. Immer mittwochs gibt's eine neue Wundertüte und keiner weiß was drin ist. Eine Geschichte aus der Schule, Einblicke in ihre Vierecksbeziehung, Gedanken einer ehemaligen Monstermom oder Blicke über alle möglichen Tellerränder... Forrest Gump würde sagen: „...wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie was man bekommt."Soundtrack of Frau Müller´s Life-#15songsoflife

15 Songs of Life von Frau Müller - Das Kuckucksei im Lehrerzimmer

Ich würde mich selbst nicht unbedingt als musikalisch bezeichnen. Als ich vor zwei Jahren in Ermangelung eines richtigen Musiklehrers den Chor der Viertklässler zur Einschulungsfeier der Schulanfänger beim Lied „Alle Kinder lernen lesen" dirigieren musste, war ich vermutlich aufgeregter als die Kinder. Dass der Vortrag mäßig erfolgreich verlief, schreibe ich weniger dem mangelnden Talent der Sänger und Sängerinnen zu, als vielmehr meinem unrhythmischen Armgefuchtel. Wie dem auch sei: wenn auch die aktive Auseinandersetzung mit Musik bei mir in der Regel wirkt, als würde ein Veganer Hähnchen tranchieren, liebe und schätze ich die „erinnerungskonservierende" Wirkung von Musik. Außerdem bin ich überzeugt, dass der Musikgeschmack recht viel über eine Person verraten kann. Ihr werdet feststellen, ich einerseits ziemlich normal, andererseits so beständig wie das Wetter.

Die Blogreihe „15songsoflife" auf Danis Blog „Glucke und so" war für mich Anlass, einmal mein ganz persönliches „Klang-Poesiealbum" heraus zu kramen und darin zu stöbern:

1. Ich beginne chronologisch. Die erste Musik, damals war ich noch ein Kindergartenkind, die mein Herz erreichte stammte von David Hasselhoff. Mit „Looking for freedom" sang er die Mauer nieder und wurde zum ersten Mann, dem ich mein Mädchenherz und die unversehrte Rauhfasertapete meines Kinderzimmers schenkte.

2. Die Liebe hielt nicht ewig und weil vier Männer besser sind als Einer traten Caught in the Act die Nachfolge an. „Love is everywhere" war übrigens die erste CD, die ich von meinem Taschengeld erstand.

3. Irgendwann wurden die Boygroups uncool, Techno und grüne Augenbrauen erschienen gerade provokant genug um die pubertäre Rebellion musikalisch zu untermalen. „Over the rainbow" von Marusha steht symbolisch für eine ganze Reihe wahrer Hymnen, mit denen man Eltern und Nachbarn zur Weißglut und die Boxen der Mini-Stereoanlage zum Übersteuern brachte.

4. Als Kind der 90er durfte ich insgesamt viermal zur Loveparade (und habe übrigens Marusha und Dr.Motte noch live an der Siegessäule erlebt) dabei sein. 1997 tanzte ich zum ersten Mal mit Sonnenblumen im Haar durch Berlin. Der Arbeitstitel lautete damals „Sunshine"... Wenn ich diesen Titel oder die anderen Songs der nachfolgenden Paraden heute höre, stehe ich sofort wieder zwischen tausenden schwitzenden, glitzernden und fröhlichen Menschen. Ich bin stolz darauf dabei gewesen zu sein, gleichzeitig macht es mich traurig zu realisieren, dass eine solche Veranstaltung heute unmöglich zu sein scheint.

5. Während meiner Abschlussfahrt mit der Klasse war „Freestyler" von den Bomfunk MC's der Riesenhit. Damit verbinde ich Rimini, heimlich Lambrusco, schmachtende Blicke in Richtung Lifeguard und eine sehr stille (weil erschöpfte) Rückfahrt mit dem Bus.

6. Als ich Herrn Müller Anfang der Zweitausender im Schülerchat kennenlernte und wir uns ein knappes halbes Jahr nur am Bildschirm dateten teilten wir die Begeisterung für den Teeniefilm „Eiskalte Engel". Zu „Colorblind" der Band „Counting Crows" ließ es sich gegenseitig herrlich schmerzvoll vermissen.

7. Mit dem Studium begann meine Leidenschaft für deutsche Indie-Musik mit ihren poetischen Texten. Der Song „Im Taxi weinen" von Kettcar ist so wortgewaltig, ich liebe ihn heute noch.

8. Als der große Müller geboren wurde schafften wir es wunderbar, ihn mit den Songs der Band Klee zu beruhigen wenn mal wieder Terror angesagt war. Sängerin Suzie durfte er als Kindergartenkind sogar persönlich kennenlernen. Seitdem ist es um ihn gesehen. Später schenkte sie ihm bei einem Konzert ihr signiertes Bühnenhandtuch. Damit kuschelt er heute noch jede Nacht. Der Song „Willst du bei mir bleiben" ist zwar einer der neueren, hat jedoch für ALLE Müllers eine gewichtige Bedeutung. Er gehört zu den Liedern, die unsere Trauung einzigartig machten. Meine Freundin sang es live im Standesamt... Und da ist sie wieder, die Gänsehaut.

9. „Eiserner Steg" von Philipp Poisel ist ein weiterer Hochzeitssong. Ein Freund spielte es auf dem Klavier und sang den Text leicht umformuliert als mich mein Vater ins Standesamt führte. Von Philipp Poisel stammt auch ein kleines Tattoo, das Herr Müller und ich tragen sowie das Motiv, das unsere Eheringe miteinander verbindet.

10. Noch nicht genug mit den Hochzeitssongs. Zu „Leider geil" von Deichkind tanzten wir den ersten Tanz und eröffneten die Tanzfläche.

11. Und noch ein Hochzeitssong. Wir beide lieben handgemachte deutsche Musik. Der Auftritt von Singer und Songwriter Neo Kaliske und seiner Band war unser Hochzeitsgeschenk an uns selbst (und natürlich an unsere Gäste) - „Tu was Du kannst" sang Neo, tat es und veröffentlichte seitdem noch jede Menge andere tolle Songs, war inzwischen sogar schon bei „The Voice of Germany" dabei. Wir sind schon ein bisschen stolz, diesen tollen Künstler für einen Auftritt ganz für uns allein gehabt zu haben.

12. Als der kleine Müller in den Startlöchern stand war gerade WM. Shakira brachte mich mit „Waka waka" jedes Mal zum Babybauch-Bowling.

13. Eine meiner größten Leidenschaften sind Tätowierungen. Ich bin mittlerweile ziemlich bunt. Im Tattoostudio lernte ich Volbeat kennen und lieben. „Pearl Hart" steht stellvertretend für alle anderen Songs mit denen Michael Poulsen mich mit seiner unfassbar sexy Stimme ganz wuschig macht. Nach dem ersten Live-Konzert gestand ich Herrn Müller, dass wohl Herr Poulson der erste und einzige sei, für den ich ihn verlassen würde. Herr Müller ist großzügig und verzeiht.

14. Mir ging es seelisch nicht immer so gut wie heute. Das Lied „Ich muss gar nichts" von Grossstadtgeflüster steht sinnbildlich für die Erkenntnis, aus etlichen Therapiestunden. Der Momster-Burnout und was danach kam hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Übrigens bereitet es mir immer wieder diebischen Spaß mit dem Song Tanzflächen zu sprengen, zum Beispiel bei Hochzeiten, runden Geburtstagen und Firmenfeiern. Die Gesichter der Anderen beim Refrain - UNBEZAHLBAR!

15. 2014 lernten Herr Müller und ich Sarah und Marco kennen. Sozusagen unser Pärchendeckel für unseren Pärchentopf. Mit den beiden verbindet uns mehr als nur eine enge Freundschaft und sie sind nach unseren Kindern und Familien die wichtigsten Personen in unserem Leben. 2015 heirateten die Zwei und baten uns, ihre Trauzeugen zu sein. Für besondere Menschen lässt man sich was Besonderes einfallen. Zur Hochzeit schenkten wir ihnen ein Cover des Songs „Die da!" von den Fantasitischen 4, natürlich individuell umgetextet, selbst gerappt (ich habe selten so gelacht) und auf CD für die Ewigkeit konserviert.

War gar nicht so leicht, sich auf nur 15 Songs zu beschränken. Ihr merkt vielleicht, oft sind es weniger die Songs als vielmehr die Künstler oder Bands und deren ganze Musik, mit denen mich (und die anderen Müllers) so viel verbinden. Ich bin gespannt was noch kommt. Im Leben. Und in der Musik.

Liebe Susann, wahhhhhhhh wie geil ist deine Liste. Ohhhhhhh da sind ein paar sehr sehr geniale Songs dabei, die mich an früher erinnern lassen. Verrückte Disco Zeiten mit Herzschmerz, viel Gezappel und auf jeden Fall viel viel Spass.

Danke für diese Erinnerungen und PS. auch wir haben für Freunde ein ganzes Musikvideo aufgenommen mit einem Song den sie über alles liebten. Die Herausforderung war, das der Song auf französisch war. Ich bin ja fast geneigt euch diese musikalische Meisterleistung zu zeigen aber mein Liebster ist mit drauf und der will das auf keinen Fall.

Ja und nun erzählt mir mal von dem tollsten Song auf einer oder eurer Hochzeit?

Ihr wollt gerne eure musikalischen Erinnerungen mit uns teilen. Schreibt mir doch an herzätgluckeundsopunktde

Bis dahin, lasst die Hüften kreisen. Denkt an meine 2 schönen Verlosungen von WAS IST WAS und das Booklet von Susanne Mierau

Eure Glucke

Soundtrack of Frau Müller´s Life-#15songsoflife

Ich bin Dani, in den Dreißigern, also den besten Jahren des Lebens. Ich bin Mama vom Prinzen, Ehefrau vom Liebsten und Schreiberin von diesem, meinem Schatz Glucke und So. Hier findet ihr eigentlich recht viel von mir und meinem Leben. Authentizität und Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig und ich hoffe das spürt man auch. Viel Spaß beim Stöbern und schön das Du vorbeigeschaut hast.


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