Sommerliche Himbeer Bienenstichtorte

Von Pinksugar
Guten Morgen ihr Lieben. der Sommer gibt richtig Gas und schenkt uns so viel tolle zeit draußen. Wie wäre es einmal mit einem leckeren Kaffekränzchen im Garten? Zu unserem heutigen Besuch bei Freunden nehmen wir unseren nächsten Klassiker mit: Den Bienenstich. Wer kennt ihn nicht: fluffiger Hefeteig und leckere Creme von einer feinsten Mandelkruste getoppt. Doch unsere Variante ist ein wenig frischer, leichter und sommerlicher. Ich habe statt der Schlagsahne lieber einen Quark verwendet und mit herrlichen Himbeeren verfeinert, aber probiert selbst!
Für eine 26 - er  Form: (Optimal arbeiten die Hefepilze bei Temperaturen von 25 bis 30 Grad. Deshalb sollten alle Zutaten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern am besten bei Zimmertemperatur verarbeitet werden.) Für den Teig:
500 g Mehl
150 ml Milch
½ Würfel Hefe
60 g + 1 TL Zucker
½ TL Salz
1 Päckchen Vanillezucker
80 g weiche Butter
2 Eier (M)
Belag:
100 g Butter
150 g Zucker
3 EL Honig
50 g Schlagsahne
200 g Mandelblättchen
Himbeer Füllung:
2 Beutel vegetarisches Geliermittel von Dr. Oetker
1 Päckchen Vanillepudding
500 ml Milch
80 g Zucker
1 EL Honig
3 EL Himbeerkonfitüre
250 g Quark
300 g TK Himbeeren
Die Milch und 1 TL Zucker in einen Topf geben und nur lauwarm erwärmen. Das ist ganz wichtig, denn sonst sterben die Hefepilze ab und der Teig wird nicht aufgehen. Die Hefe zwischen den Fingern zerbröseln und direkt in die Milch geben. Unter ständigem Rühren auflösen. Dann dem Topf zur Seite nehmen und stehen lassen. Alle anderen Zutaten sollten Raumtemperatur haben. In einer zweiten großen Schüssel das Mehl mit dem Zucker, dem Salz mischen und in die Mitte eine Kuhle drücken. Das Ei hinein schlagen. Dann die Hefemilch hinzu gießen und alles gut verrühren. Die weiche (nicht flüssige!) Butter in kleine Flöckchen schneiden und in den Teig geben. Alles gründlich verkneten. Dabei eventuell die Hände bemehlen und weiterkneten bis sich der Teig vom Schüsselboden löst und nicht mehr klebt. Zu einer Kugel formen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Der Hefeteig braucht Sauerstoff, deshalb mit dem Geschirrtuch nur abdecken, nicht verschließen! Die Schüssel an einen warmen Ort stellen. Sehr gut geeignet ist dafür der Backofen, den man vorher auf maximal 50 Grad vorheizt, dann wieder abschaltet und die Restwärme für den Teig nutzt. Oder auch ein Plätzchen an der Heizung. Dort den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Je wärmer die Umgebung ist, desto schneller geht der Hefeteig auf. Wenn er nach leichtem Eindrücken mit dem Handrücken von allein wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht, ist er richtig aufgegangen und kann je nach Rezept weiter verarbeitet werden. Eine 24-er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht fetten. Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche durch kneten und mit den Fingern in die vorbereitete Form drücken. Nochmals zugedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Für den Belag die Butter mit dem Zucker, Honig, Salz und der Sahne aufkochen, dann 2-3 Minuten köcheln lassen. Die Mandeln unterheben, Masse etwas abkühlen lassen, dann auf den Teig streichen. Den Kuchen im Ofen ca. 25 Minuten backen lassen. In der Zeit die Füllung vorbereiten: Pudding nach Packungsbeilage mit 400 ml Milch und dem Zucker zubereiten, mit der Konfitüre und dem Honig verrühren und mit Frischhaltefolie abgedeckt etwas abkühlen lassen. Den Quark mit den Himbeeren verrühren. Die restlichen 100 ml Milch mit dem Geliermittel verrühren, dann sprudelnd aufkochen lassen und sofort zum Himbeerquark geben, verrühren, dann die Masse löffelweise unter den Pudding rühren. Den abgekühlten Boden waagerecht halbieren, dann den Boden auf eine Tortenplatte setzen, verstellbaren Tortenring darum und die Füllung einfüllen, den Deckel aufsetzen und die Torte mindestens 4 Stunden, besser über Nacht kühlen. Und jetzt guten Appetit und süße Grüße, Eure Kessy