Sommer, Sonne -sorgenfrei...? Unter blauem Himmel über die wahren Chemtrails...

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Text von Franziska Rusch

Netzwerkerin für nachhaltigen Konsum und ein selbstbestimmtes Leben
www.frische-lebensfreu.de
www.begeisternde-lebensfreu.de

Endlich ist sie da, die „heißgeliebte“ Sonne - neben Kindern und anderen Herzensmenschen die begehrteste Quelle von Licht, Leben und Lebensfreude... ;)
Doch obwohl wir instinktiv spüren, dass wir sie brauchen, existieren auch diffuse Ängste - gerade um sensible Haut.
Wie lange, wie oft und wie intensiv soll oder darf die Strahlung der Sonne auf unsere Haut treffen? Und welche Konsequenzen haben gerade hier auch kurzsichtige Entscheidungen?
Kleiner wissenschaftlicher Exkurs-
...bitte einsteigen- alle ins gleiche Boot:
Bild Sonnenstrahlung aktiviert die Atmung, regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an. Mit Hilfe der (UV-B und -C)Strahlung wird außerdem Vitamin D (eigentlich ein Hormon) gebildet. Ein deutlich sichtbares Ergebnis von Sonneneinstrahlung auf den Körper ist die beliebte Bräune. Das unsichtbare, ultraviolette Licht wird unterschieden durch die Wellenlängen- UV-A, UV-B und UV-C Strahlen. 
Die längeren, energieärmeren UV-A Strahlen können tief in die Haut eindringen, die obere Hornschicht verdickt sich und bildet die sogenannte Lichtschwiele. (So entsteht wohl der Eindruck, dass leicht gebräunte Haut etwas praller und fester ist.) Die UV-A-Strahlung verdunkelt sofort die vorhandene Pigmentierung und lange Zeit wurde sie weniger kritisch betrachtet. Doch Achtung: Bis in das Bindegewebe dringt diese Strahlung vor und verursacht dort bleibende Schäden, die zu einer vorzeitigen Alterung der Haut führen. Die Erschlaffung der Haut (=Fältchen) ist die sichtbar gewordene Durchtrennung der Elastin- und Kollagenfaser und Anfälligkeit für krankhafte Zellentwicklung sowie fehlende Geschmeidigkeit sind die Folge. Schäden durch UV-A-Licht werden erst Jahre später wirklich sichtbar. 
Die erwähnte, entstandene Lichtschwiele reduziert die einfallende kurzwelligere und energiereichere UV-B-Strahlung, welche in erster Linie den gefürchteten Sonnenbrand verursacht und welcher die krebserregende Wirkung zugeschrieben wird. Dringen die UV- B-Strahlen in die Haut ein, so wird in tieferen Hautschichten das Pigment Melanin gebildet, welches sich als „Schutzkappe“ über den Zellkern legt – die Haut erscheint braun. Das Melanin absorbiert das UV-Licht und schützt die Haut vor Schäden. Die Färbung ist zwar der körpereigene Schutzmechanismus, doch bis Melanin und Lichtschwiele ausreichend gebildet sind, können Tage bzw. Wochen vergehen – bis dahin ist unsere Haut den schädigenden Einflüssen des UV-Lichts „schutzlos“ ausgeliefert. Der energiereichste Teil der Sonnenstrahlung, die UV-C-Strahlen, halten außerdem unerwünschte Keime von der Haut fern und sind an der wichtigen Vitamin-D-Synthese beteiligt. All diese physikalischen und medizinischen Informationen können sehr einfach im WorldWideWeb recherchiert werden und im Großen und Ganzen sind sich alle einig. 

UNBEDINGT bedingt, und nicht in erster Linie „um zu“ 
Der vitalisierende Lebensspender ist zweifelsohne zu genießen, aber nicht zu konsumieren- Menschen, die stundenlang in der Sonne rösten, „um braun und schön zu werden“, bezahlen später einen hohen, wenn nicht unbezahlbaren Preis. Auch in diesem Punkt sind in den letzten Jahren vielleicht schon ein paar mehr Menschen wach geworden. 
Worin sich aber nun tatsächlich die Geister scheiden, sind die ergriffenen Maßnahmen. Wer hier kurzsichtig handelt, wird langfristig leiden und sogar auch Leid verursachen. 
Wie das? 
Ego: 
Zahlreiche Studien belegen die schädigenden Wirkungen der in konventionellen Schutzcremes enthaltenen Inhaltsstoffe. Um nur ein paar bedenkliche Inhaltsstoffe zu nennen: 
Oxybenzon: 
Ein Derivat (ein abgeleiteter Stoff ähnlicher Struktur zu einer entsprechenden Grundsubstanz) des Benzophenons ist nach der deutschen Kosmetik-Verordnung als UV-Schutz in Sonnencremes zugelassen. Es wird dort als „Benzophenon-3“ bezeichnet und kann allergisierend wirken. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IAK) stufte Benzophenon im Jahr 2013 als möglicherweise krebserzeugend ein. Die Auswirkungen von Benzophenon auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt wurden unter REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals ) im Jahr 2013 im Rahmen der Stoffbewertung von Dänemark geprüft. Die Bewertung ist noch nicht abgeschlossen... 
In aller Deutlichkeit: es soll sich laut Studien im Körper wie Östrogen verhalten, ist also hormonell wirksam und befördert die Entstehung von Krebs! 
Retinyl Palmitate (Vitamin A Palmitate): 
Die Derivate des Vitamin-A sollen in einer Nachtcreme den begehrten „Anti-Aging-Effekt“ haben, doch unter Sonneneinstrahlung entwickeln sie eine sogenannte phototoxische Wirkung. Auch sie befördern die Entstehung von malignen (Haut)Zellen. 
Duftstoffe: 
Nicht explizit in der Liste der Inhaltsstoffe aufgeführt werden müssen sogenannte synthetische Duftstoffe. Unter dem Wort „Parfum“ zusammengefasst, können sich dort zum Beispiel die folgenden gängigen Stoffe verstecken: 
-Parabene (hormonell wirksame Konservierungsstoffe) 
-Phthalate (konservierender Weichmacher, welcher mit Leber- und Nierenschädigungen in Zusammenhang gebracht wird sowie Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Diabetes verursacht und ungeborenes Leben schädigt
Eco: 
Über das Baden im Meer oder das Duschen Zuhause gelangen die Giftstoffe aus den Sonnenschutzcremes in das Grundwasser - und auch in das Meer. Dort verändern sie die DNA der Korallen und stören deren Fortpflanzungsfähigkeit. Babykorallen verhärten sich nach dem Kontakt mit den Giften zu früh, kapseln sich in ihrem eigenen Skelett ein und sterben. 
Die Lichtfilter befördern die sogenannte Korallenbleiche, denn die Hauptnahrungsquelle und in Symbiose mit den Nesseltieren lebenden Algen werden abgestoßen. So gefährdet die Korallenbleiche das Überleben der Korallenriffe und schwächt zudem ihre Widerstandsfähigkeit gegen die fortschreitende Erwärmung der Weltmeere. 
Das Weltnaturerbe in Australien, das Great Barrier Reef ist mittlerweile für tot erklärt worden... In Hawaii haben Forscher eine um das 30-fache höhere Oxybenzon-Konzentration im Meer gemessen, als für Korallen als sicher gilt. Und obwohl sich die Hersteller solcher Sonnencremes, wie beispielsweise „L’Oréal“ mit den Behauptungen, es gäbe zu wenig Nachweise für die schädliche Wirkung der Sonnencremes auf Korallenriffe, zu wehren versuchten, liegt nun im Senat von Hawaii ein vielversprechender Gesetzesentwurf vor. Dieser wird den Verkauf von Cremes mit besagten Inhaltsstoffen verbieten und hat große Chance auf Annahme. Es bleibt zu hoffen, dass die Ausnahmeregelung, dass die Cremes genutzt werden dürfen, wenn sie ärztlich verschrieben worden sind, nicht unverantwortlich genutzt wird.... und dass die Welt dem Beispiel von Hawaii BALD nachfolgen wird. 
Uffffff....Atmen... 
Nach der aufmerksamen Lektüre dieser Worte könnte ein Mensch sehr schwermütig werden und die geliebte Sonne weniger genießen wollen. Aber es gibt Gott sein Dank wie so oft eine ganz einfache Lösung - neben der anfangs erwähnten bewussten Entscheidung gegen ein Sonnen-Konsumverhalten: 
Mineralischer UV-Filter! 
Noch immer nicht ausreichend bekannt ist die Tatsache, dass mit dem Lichtschutzfaktor 15 bereits mehr als 90% der UV-B-Strahlen herausgefiltert werden. Mit LSF 20 erreicht man 95% Schutz. Dieser Faktor lässt sich auch mit (für Ego UND Eco) unbedenklichem, mineralischem Sonnenschutz erreichen. Die chemischen Filter dringen in die Haut ein, nehmen dort die energiereiche UV-Strahlung auf und wandeln sie in Wärme um, was häufig zu einem Hitzstau in der Haut führt. Und das für nur wenige Prozent (!) mehr Filterleistung und der trügerischen Illusion, die Sonne „geblockt“ zu haben... 
Die sogenannten Deckpigmente des mineralischen Sonnenschutzes reflektieren einen Teil des Lichtes an der Hautoberfläche - Titaniumoxid für den UV-B Schutz, Zinkoxid für den UV-A Schutz. 
Bedauerlicherweise ist es so, dass die Sonnenschutzcremes mit mineralischem Filter oft sehr unbeliebt sind, da sie „weißeln“, ein fettiges, klebriges Hautgefühl hinterlassen und auch ein paar Euro teurer sein können. Denn in der Regel sind diese Filter in Naturkosmetika zu finden, die bekanntlich (idealerweise zu Gunsten von teureren Wirkstoffen) auf billige Problemstoffe verzichten.  Bild Bild Ich darf an dieser Stelle aus Überzeugung einen hervorragenden, wirklich wasserfesten (!) und nanopartikelfreien Sonnenschutzbalsam empfehlen, der mich bei seiner Entdeckung sehr positiv überrascht hat! Mit pflegenden Wirkstoffen wie Kokos- und Karanjaöl (mit natürlichem weil pflanzlichen Sonnenschutz!), Karambesamen (Sternfrucht)- und Mariendieselöl, antioxidativem Holunderbeeren- und Reiskleieextrakt, dem berühmten Coenzym Q10 und einem entzündungshemmenden Wirkstoff aus dem Kamillenöl, dem Bisabolol ist die Liste der Pflanzenkraft lang und noch nicht erschöpft. Kurkuma (Super- Antioxidanz, welches auch schon im empfohlenen Zahnöl enthalten, siehe: www.elbyogis.de/blog/ein-pladoyer-fur-das-ritual-des-olziehens) und Koffein stärken das Bindegewebe und schaffen so ein Gegengewicht zu den die Hautzellen strapazierenden UV-Strahlen. Zu finden ist dieser außergewöhnliche Sonnenschutzbalsam unter meinen Top- Produkten auf www.frische-lebensfreu.de 
Ich rufe hier von Herzen auf: 
Mensch, denk NACH-haltig! 
Wir sitzen in einem Boot -wie die Algen, Korallen, Fische und Kinder. Es lohnt sich nicht, jede Saison erneut dem vergänglichen, im wahren Sinne des Wortes oberflächlichen Glück hinterherzujagen, um sich (und alles!) in den tieferen Schichten irreparabel zu schädigen. Also cremt reichlich -und richtig... 
Namasté! ​​
Quellen:
http://www.collective-evolution.com/2017/02/13/how-sunscreen-could-be-causing-skin- cancer-not-the-sun/
(http://www.ewg.org/sunsafety/tips-how-to-pick-a-good-sunscreen.php) (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11333184) (http://jhs.pharm.or.jp/data/49%283%29/49_205.pdf)
https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/htdocs/chem_background/exsumpdf/retinylpalmitate_508.pdf http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2014/06/04/ewg-sunscreen-guide.aspx
https://idw-online.de/de/news479930 http://www.fertstert.org/article/S0015-0282(15)00040-0/fulltext
Wasserfester (!) Sonnenschutzbalsam: https://www.youtube.com/watch?v=8RzWo5oJmTA www.kosmetikanalyse.de 

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