So wollte Trump Kongress-Ermittlungen zu Kremlgate abwürgen

Laut einem neuen brisanten Report der “Washington Post” versuchte das Weiße Haus, die Aussage der ehemaligen Vize-Justizministerin Sally Yates bei Kongress-Hearings im Skandal Kremlgate zur Aufklärung der Verbindungen zwischen Team Trump und Russland zu unterbinden.

Per Schreiben wurde Yates mitgeteilt, dass ihre Aussagen unter die Beschränkungen des “Presidential Communication Privilege” fallen würden, einem Verfassungsrechts-Passus, der dem Präsidenten das Zurückhalten bestimmter Informationen vom Kongress erlaubt.

Yates hätte diese Woche vor dem “House Intelligence Committee” aussagen sollen – doch der immer umstrittenere Vorsitzende Devin Nunes (R) hatte das Hearing überraschend abgesagt. Yates spielte eine zentrale Rolle bei den Untersuchungen der Kreml-Connection von Trumps Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn.

Immer mehr Demokraten fordern den Rücktritt von Nunes als Chef der Kongress-Ermittlungen über Kremlgate: Der Republikaner agiere eher wie ein Trump-Verbündeter als unparteiischer Ermittler, so die Kritik.


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