So ginge das also mit dem Feierabend…

Kein Zweifel: Diese dritte Herbstferienwoche mit ihren unzähligen Fahrdiensten, den andauernd unterbrochenen Arbeitszeiten und dem verzweifelten Versuch, all den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, bringt wieder mal meine schlechtesten Seiten zum Vorschein. Wie sich das zeigt? Nun, wenn ich abends bloss ein einziges Mal sagen muss: „Kinder, ich brauche heute Abend einfach mal Zeit für mich. Bitte geht nach dem Essen gleich ins Bett“ und danach absolute Ruhe herrscht, kann dies nur eins bedeuten: Die haben mich und meine Launen dermassen satt, dass sie lieber schlafen gehen, als noch einen Moment länger in meiner Nähe zu sein.

Auch wenn es ganz nett ist, für einmal völlig kampflos Feierabend zu bekommen, finde ich, es sei allmählich an der Zeit, dass diese Herbstferien ein Ende nehmen. Ich mag es nicht, wenn sie lammfromm sind, bloss weil sie den Drachen in mir nicht aufwecken wollen. 

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