So finder, so kalt

Von Alexandrak @Alexandra71

Geschichte


Mein Name ist Merle und bin tot traurig, denn meine geliebte Oma ist gestorben. Als ich zurück kehrte um nach dem Hauschen zu sehen, freute ich mich dennoch, denn so war meine Kindheit wieder ganz nah und die schöne Zeit mit Oma Mago sehr präsent. Meine Oma hat mir einen Umschlag mit interessanten Papieren hinterlassen, denen ich natürlich nach gegangen bin und mehr über das Häuschen und unsere Ahnen erfahren habe... Erst wollte ich manches nicht glauben aber als dann Kinder verschwinden, die sich in der nähe des Häuschens aufgehalten haben, wird es mir schon mulmig...
Aber welches Geheimnis es birgt, das wusste ich nicht, und ehrlich, ich hätte es auch nicht geglaubt wenn ich all das nicht erlebt hätte, was die letzten wenigen Tagen hier passiert ist...
Erster Satz:
Die Hexe ist tot!

Meine Meinung


Ich bekam das Buch vom Knauer Verlag zur Rezension zugeschickt, danke dafür, ich denke ich hätte es aber auch so gekauft wenn ich es im Laden gesehen hätte, einfach weil mir die Idee gut gefallen hat. Märchen bieten nämlich so viel Spielraum für neu Interpretationen. Und da ich schon 2 Bücher gelesen habe die mir sehr gut gefallen haben, dachte ich, schnapp es dir, das wird sicher gut... Aber... Ne, erst mal von Vorn. 
Was den Titel angeht, der ist völlig ok. Auch wenn die Emotionen, die damit hätten aufsteigen sollen, bei mir nie wirklich ankamen. Das Cover ist super, es gefällt mir wirklich gut!
Aber warum dann nur 2 Herzen? Nun... es war einfach nicht mein Fall. Ich musste mich echt durch das Buch kämpfen, mich zwingen wieder anzufangen zu lesen. Und ehrlich, gestern war ich froh als ich es endlich zu ende hatte. 
Vielleicht lag es am Schreibstil? Ich weiss es nicht. Ich wollte der Autorin noch mal eine Chance geben, denn schon ihr erstes Buch bekam ich zur Rezension, hab es auch angefangen weils ganz mein Thema war, und doch brach ich es ab. Und hier dachte ich, komm schon, gib ihr noch mal eine Chance, die Geschichte ist wirklich interessant, aber es klappte nicht. Ich hab immer weiter gelesen, in der Hoffnung das es endlich mal spannend wird. Irgendwie fühlte es sich immer an als würde die Autorin im Ersten Gang fahren und beim richtigen Punkt noch hoch schalten. Oder anderes gesagt, mit angezogener Handbremse fahren.
Wie schon gesagt, die Geschichte hatte für mich echt Potential, einfach weil Neuinterpretationen von Märchen, Sagen und Mythen sehr viel Spielraum lassen. Frau Menschig hat sich eines Märchen bedient das wir alle sicher kennen, "Hänsel und Gretel", doch anstatt bei dem einen Märchen zu bleiben hat sie noch andere Märchen und Sagen zusammen gewürfelt. Was ich persönlich total überflüssig und auch schade fand, denn es machte die Geschichte nicht spannender. oder überhaupt spannend. 
In der Geschichte gehts um Merle, deren Oma in einem kleinen Häuschen im Wald lebte, sie war für die Kinder des Dorfes seit je her, die Märchenoma, denn sie erzählte den Kindern gerne welche und sie buck auch sehr gerne Lebkuchen für die Kinder und versteckte sie dann auch noch an einem geheimen Ort, wo manche Kinder sich eindecken durften wenn sie mal vorbei schauten. 
Für Merle war es eine Schöne Zeit, als sie bei der Oma war, als diese dann starb erfuhr sie Dinge die mit dem Häuschen zu tun hatten, die sie für teils wahr, Teils Erzählung deutete, bis Kinder, kurz nach dem Tod von Oma, verschwanden. Mit Hilfe ihres neuen Freundes forschte sie nach was es mit dem Häuschen, der Vergangenheit ihrem Uhrahne und den verschwunden Kindern auf sich hat. Was sie da herraus fand... das hätte sie wohl lieber nie erfahren... Denn jetzt musste sie kämpfen, nicht nur für die Kinder, nein auch für sich selber, denn am Ende gäbe es nur 2 Möglichkeiten, den Tod oder das Leben.... 
Ein Buch das leider meine Erwartungen nicht erfüllt hat, vielleicht gefällt es euch ja besser.