“Snowmaggedon”: Opferbilanz in Monster-Blizzard in Buffalo klettert auf zehn Tote

Wieder tobten heftige Schneestürme über den unter Schneemassen begrabenen Vororten von Buffalo (US-Staat New York). Zehn Todesopfer waren bis Donnerstagabend zu beklagen, die meisten starben an Herzanfällen durch Überanstrengung bei der Schneeräumung, so die Buffalo News. Die Behörden appellierten an die Bewohner: “Bleiben sie zu Hause!”

Immer mehr Dächer geben unter der Schneelast nach, bei tausenden Haushalten fiel in klirrender Kälte der Strom aus.

BREAKING NEWS: Death toll of the monster snow storm rises to 10 – http://t.co/CjjLDb4eVG pic.twitter.com/nuCS1sJO2g

— PzFeed Top News (@PzFeed) November 20, 2014

Anrainer sind immer noch komplett eingeschneit, Menschen kämpfen sich durch meterhohen Schnee auf der Suche nach Wasser und Lebensmitteln. 210 Kilometer des “Interstate 90″ blieben geschlossen. New Yorks Senator Chuck Schumer ersuchte das White House um sofortige Katastrophenhilfe.

Es gibt bereits Kritik an Gouverneur Andrew Cuomo wegen der nur schleppend angelaufenen Hilfe für Gestrandete: Autofahrer und Buspassagiere waren bis zu 40 Stunden lang in eingeschneiten Vehikeln gefangen. Am Wochenende droht eine Flutkatastrophe: Mit Temperaturen um die 15 Grad dürfte der Schnee zu schnell abschmelzen.


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