Snickers Kuchen

Direkt vor Silvester hatte ich euch ja schon mein selbstgemachtes Hanuta gezeigt. Irgendwie begleitet mich das Thema „Selbstgemachte Süßigkeiten“ jetzt schon ein paar Monate und ich habe immer mehr Spaß daran. Je mehr ich ausprobiere, desto mehr möchte ich noch weiter ausprobieren.

Snickers Kuchen

Diesen Snickers inspirierten Kuchen habe ich bereits Anfang Dezember anläßlich eines Geburtstages zubereitet. Der Zeitpunkt war perfekt, weil es gerade an diesem Wochenende und Anfang der Woche stark gefroren hat und wenn ihr die Möglichkeit habt, passt ruhig solch einen Moment ab. Der große Vorteil war nämlich, dass ich die verschiedenen Schichten zubereiten konnte, die Form raus auf den Balkon stellte und eine halbe Stunde bis Stunde später konnte ich schon weiter machen. Selbstverständlich könnt ihr die Schichten auch im Tiefkühlschrank oder sogar im Kühlschrank festwerden lassen, aber dann solltet ihr vor allem die Karamellschicht erst einmal auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Ihr seht: Das Ganze dauert dann deutlich länger.

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Snickers Kuchen
Ihr könnt mit dem gleichen Rezept aber auch mehrere kleine Riegel herstellen. Dafür benutzt ihr einfach eine rechteckige Backform anstatt der Kastenform, schneidet das Ganze in Riegel vor dem letzten Überziehen mit Schokolade und überzieht schließlich jeden Riegel einzeln.
Überzeugt? Dann an die Rührschüsseln, fertig, los!

Zutaten:
Für die Karamellschicht:
60 g Kondensmilch
300 g Karamellbonbons (ich habe „Durchbeißer“ genommen)
200 g Erdnüsse, gesalzen und geröstet (aus der Dose)
Für die Marshmallowschicht:
60 g Kondensmilch
180 g Zucker
50 g Butter
60 g Erdnussbutter (gern selbstgemacht: KLICK)
200 g Marshmallow Fluff (meins hatte nur 180 g, das ist kein Problem)
Für die erste Schokoschicht:
100 g Schokolade, bei mir Zartbitter
10 g Kokosfett
Für die zweite Schokoschicht:
300 g Schokolade, bei mir Zartbitter
30 g Kokosfett
1 Kastenkuchenform, 9 x 18 cm, ausgelegt mit Backpapier – am besten möglichst knickfrei, aber die meisten sieht man nach dem Überziehen nicht mehr, also kein Stress
Zubereitung:

  • Für die Karamellschicht: Die Kondensmilch in einen Topf geben – er sollte 2 l fassen, damit man etwas Platz hat –  und die ausgepackten Bonbons dazu geben. Über mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren warm werden lassen, bis die Bonbons geschmolzen sind und die ganze Masse ein Mal richtig aufgekocht ist. Dann die Erdnüsse dazu geben, verrühren und in die Kastenform geben. Kühl stellen (vgl. dazu auch meine Anmerkungen oben im Text) und warten, bis die Masse fest und komplett kalt ist. Das kann zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden dauern, je nachdem, wie ihr kühlt.
  • Für die Marshmallowschicht: In einen Topf (mind. 2 l Volumen) die Kondensmilch, den Zucker, Butter und Erdnussbutter geben und unter Rühren aufkochen lassen. Dann von der Hitze nehmen und den Marshmallow Fluff unterrühren, bis alles eine homogene Masse ist. Auf die Karamellschicht gießen und wieder kalt stellen, bis die Schicht komplett durchgekühlt ist und etwas fester geworden ist.
  • Für die erste Schokoschicht: Die Schokolade grob hacken und zusammen mit dem Kokosfett über dem heißen Wasserbad schmelzen. Sobald die Schokolade komplett geschmolzen ist, auf die Marshmallowschicht gießen. Schön verteilen, das geht auch gut,  wenn man die Form etwas hin- und herschwenkt. Ebenfalls kalt stellen.
  • Für die zweite Schokoschicht: Genauso vorbereiten wie die erste Schokoschicht, aber noch nicht über den Kuchen gießen. Zur Seite stellen, sodass sie etwas abkühlen kann.
  • In der Zwischenzeit vorsichtig den Kuchen mit Hilfe des Backpapiers aus der Form holen und am besten auf ein Abtropfgitter / Gitter zum Abkühlen von Kuchen stellen. Dabei muss die erste Schokoschicht unten und die Karamellschicht ganz oben sein. Dann den Kuchen mit der zweiten Schokoschicht vorsichtig begießen und darauf achten, dass überall etwas Schokolade hinkommt. Da der Kuchen ja gekühlt ist, zieht die Schokolade recht schnell an und bleibt an den verschiedenen Schichten gut haften.
  • Den Kuchen vorsichtig mit Hilfe von zwei großen Messern / Paletten / oder ähnlichem auf eine Kuchenplatte setzen und genießen!
  • Aufbewahren lässt sich der Kuchen am besten mit Klarsichtfolie abgedeckt im Tiefkühlschrank / -fach oder auch im Kühlschrank für ein paar Tage.

Guten Appetit!

Das Rezept habe ich in Sally’s Welt gefunden, vielen Dank für das Rezept!


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