Sneak a peek

Sneak a peek
„Also 1. seine Neue kann mir in nichts das Wasser reichen. Dennoch wollte er sie und nicht mich. 2. Ich bereue alles. Ich hätte ihm meine Gefühle niemals offenbaren sollen, auch wenn ich keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe. Es war ein Fehler, denn ich habe doch bereits gemerkt, dass ich keine Chance mehr hatte. Vielleicht hatte ich sie auch nie. 3. Ich wünschte, ich wäre fertig damit. Bin ich aber nicht. Nicht mal ein bisschen. Es war gemein, verletzend und zerstörend was er gesagt und getan hat. Oder besser was er nicht gesagt und nicht getan hat.“   Mira sagte nichts. Ich konnte aber in ihrem kleinen runden Gesicht ablesen, dass sie gehofft hatte, dass ich etwas anderes sagen würde. Sie hatte an uns geglaubt. So wie jeder. So wie ich auch. Es machte sie fertig, dass sie sich so in Manuel getäuscht hatte, aber wer hatte das nicht?
____________________________________ willst du mehr, kriegst du mehr
Ich hatte in diesem Moment sehr viel erwartet: Einen romantischen Kuss, schweigen, ein schlichtes ich liebe dich auch oder auch mit einem Es tut mir leid, aber ich dich leider nicht. Ich war auf so vieles vorbereitet, aber nicht auf das was kam...
Er lachte. Nicht richtig, eher ein leichtes Grinsen in seinem Gesicht. Dann kam ein schlichtes "lol". Nichts weiter.
Lol. Ein Wort, dass nicht mal wirklich existierte. Eine Abkürzung. Laugh out loud. Ein Wort, welches nicht zum wirklichen Leben gehörte. Doch seine Wirkung war stärker als ein fester Schlag in die Magengrube. Nein, es fühlte sich an, als ob er langsam mit seiner Hand in meinen Brustkorb drang und mein Herz heraus riss. Es anschaute, grinste und dann zu Boden warf.
Er schaute mir nicht mal ins Gesicht. Schaute in ihre Richtung.
Das Loch, in dem einst mein Herz zu finden war, füllte sich mit Gift. Es schmerzte. Ich konnte mich nicht bewegen. Schockzustand. Wie gelähmt stand ich vor ihm. Wartete auf eine weitere Reaktion. Vielleicht fühlte er sich ja überrumpelt. Aber nichts. Er drehte sich um und ging zu ihr. Er ließ mich stehen. Allein. Verloren. Vernichtet.
Ich drehte mich um und ging so aufrecht wie möglich in die entgegengesetzte Richtung. Das Gift pulsierte heftig in meiner Brust und alles in meinem Körper zog sich langsam zusammen.  Dennoch lief ich so lange weiter bis ich mir sicher sein konnte, dass weit und breit keine Menschenseele war, die das, was von mir übrig war, entdecken könnte. Ich legte mich auf den von der Sonne aufgeheizten Beton und weinte. 
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Als Dankeschön für die tollen Kommentare zu "Eingehüllt." Ich hoffe, dass ich euch mit den zwei Ausschnitte nicht enttäuscht habe.

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