Skype Qik: Videonachrichten mit eingebauter Selbstzerstörung versenden

Erstellt am 17. Oktober 2014 von Flatpack

Skype ist unter den Messengern eine feste Größe. Nun gibt es eine weitere App von Skype, mit der Videos ausgetauscht werden können. Diese haben allerdings eine Besonderheit und erinnern ein wenig an einen Agentenklassiker.

Diese Nachricht zerstört sich in wenigen Minuten von selbst. Das ist ein Spruch aus einem Klassiker, bei dem sich die Nachricht samt Gerät in Rauch auflöst. Ganz so dramatisch ist es bei Skype Qik natürlich nicht und man hat auch etwas mehr Zeit als nur ein paar Sekunden.

Videonachrichten löschen sich automatisch

Hast du ein kleines Video von maximal 40 Sekunden aufgenommen, dann kann dieses über die App an Freunde versendet werden. Das können sowohl einzelne Empfänger als auch ganze Gruppen sein, die zuvor eingerichtet werden müssen.


Auf das Video können die Freunde dann ebenfalls mit einem Video oder einer kleinen GIF Animation antworten. Die Speicherung dieser Nachrichten ist jedoch nicht dauerhaft und alle Videos werden nach spätestens 2 Wochen gelöscht.

Sollte aber versehentlich das falsche Video gesendet worden sein, dann lässt es sich schnell aus dem Chat des Empfängers löschen. War dieser jedoch schnell und hat es bereits an anderer Stelle auf seinem Gerät gespeichert, dann hilft nur noch ein persönlicher Besuch.

Unterstützung von Android, iOS und Windows Phone

Ein wichtiger Faktor bei allen Messengern ist immer die Verbreitung. Die persönlichen Favoriten der Freunde lassen sich zwar nicht immer beeinflussen, aber zumindest durch die plattformübergreifende Unterstützung ist es nahezu allen Besitzern eines Smartphones möglich, Videonachrichten vie Skype Qik zu senden und zu empfangen.

Eine Erwähnung wert ist auch der Umstand, das Chats ohne vorherige Anmeldung durchgeführt werden können. Es ist kein Benutzername oder Passwort erforderlich.

Fazit:
Videos lassen sich mit nahezu jedem Messenger versenden, auch schon mit dem regulären Skype. Skype Qik konzentriert sich allerdings im wesentlichen auf diese Art der Kommunikation und dem scheinbar unstillbaren Verlangen der User nach Verbreitung der eigenen Selfies. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist dabei die automatische Selbstzerstörung der Videos. Das kann zwar nicht verhindern, das der Empfänger ein Video an anderer Stelle speichert, aber die Chance, ein versehentlich verschicktes Video noch schnell vernichten zu können, ist recht hoch.

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