Sie wollen den Arbeitgeber wechseln? Einen neuen Job? Was tun?

Oder auch nicht tun. Gehalt, Bewerbung, Softskills:  So vermeiden Sie die schlimmsten Karriere-Fehler! Stellenanzeigen suchen, Bewerbung tippen, Vorstellungsgespräch. Ein Jobwechsel und damit ein Karriereschritt können so einfach sein. Auf dem Papier. Welche Fallen auf Sie warten, verrät der Allrounder.

Sie wollen den Arbeitgeber wechseln? Einen neuen Job? Was tun?

Tja - Was mache ich für eine Job, wenn ich groß bin? Schwierig, schwierig. Muss man ja schon als Baby dran denken. Bild pixabay


Dass bei Facebook und Co. etliche Fallen lauern, die die eigene Karriere gefährden können, haben immer noch viele nicht erkannt. Doch es geht noch schlimmer. Hier einige der dicksten Karrierefehler und Glaubenssätze – und was Sie dagegen tun können:

Nie aus einer Zwangssituation heraus bewerben
Dann steigt der Druck und Sie machen Fehler. Wer in zwei Wochen 40 Bewerbungen schreibt, macht Fehler. Der falsche Name im Anschreiben reicht aus, um aussortiert zu werden. Besser: Suchen Sie sich einen neuen Job, wenn Sie keinen brauchen. Schreiben Sie jede Woche eine Bewerbung. Ein Jahr lang. Dann haben Sie die gleiche Anzahl wie wenn Sie müssen. Das entspannt. Das spürt auch der Personaler. Sie werden cool ins Vorstellungsgespräch gehen können. Denn Sie müssen ja nicht.

Suchen Sie nach Alternativen und Nischen
Wer in der Masse fleißig ist, wird übersehen. Greifen Sie stattdessen zu, wenn sich in ihrer Firma Chancen bieten: Bewerben Sie sich um Projekte – vor allem um die ungeliebten. Die stehen besonders im Fokus der Chefs. Schreiben Sie Artikel für die Firmenzeitung, das Intranet, Werden Sie zum internen Experten.

Ein Muss: Softskills
Immer noch glauben 65 Prozent der Beschäftigten, dass gute Zeugnisse ausreichen. Sie liegen falsch. Stellen Sie Ihre Sozialkompetenz heraus. Zeigen Sie, welches Ehrenamt Sie begleiten, wo Sie außerhalb der Firma zum Gemeinwohl engagiert sind. Und: Gute Laune macht erfolgreich. Die Universität von California hat das in 225 wissenschaftlichen Studien mit mehr als 275.000 Teilnehmern herausgefunden. Gutgelaunte werden von ihren Vorgesetzten besser bewertet.

Facebook ist meine Privatangelegenheit. Schön wär’s.
Selbst, wenn Sie sämtliche Schutzfilter zur Wahrung Ihrer Intimsphäre aktiviert haben. Kopiert ein Freund ein Bild, auf dem Sie betrunken im Eck liegen und streut es in andern sozialen Plattformen, ist es im Netz. Tipp: Durchkämmen Sie regelmäßig das Internet auf Ihren Namen hin. Ein Google Alert kann auch helfen. Dann wissen Sie wenigstens, was der Personalchef über Sie weiß.

Präsentationen lasse ich Experten machen.
Bedenken Sie: Experten werden von Laien gemacht, nicht von Experten. Wenn Sie sich in ein Fachgebiet eingearbeitet haben, dann sind Sie der Experte, wenn Sie entsprechend auftreten. Überwinden Sie den Schweinehund, der Sie abhält, ein Zeitbudget für eine Präsentationsvorbereitung bereitzustellen. Wenn Sie unsicher sind, üben Sie vor Freunden und in der Familie.

Bei uns wird nach Tarif bezahlt.
Sicher, und morgen kommt der Weihnachtsmann. Jede Firma beschäftigt Leute, die einen „AT“ haben. Einen „außertariflichen Vertrag“. Er beinhaltet so Dinge wie Firmenwagen, Weiterbildungsbudgets oder eine elegante Überstundenregelung. Doch Vorsicht: Wenn Sie schon jetzt viele Überstunden leisten, stellen Sie sich mit einem AT vielleicht schlechter. Daher genau durchrechnen. Am einfachsten ist es, wenn Sie ein Gehalt über dem Tarifwert der jeweiligen Eingruppierung heraushandeln.

Eigentlich müsste ich mehr verdienen.
„Eigentlich“ – wenn Sie wirklich mehr verdienen wollen, dann raus aus der Komfortzone. Bewerben Sie sich. Prüfen Sie Ihren Marktwert. Seien Sie bereit für einen Wechsel. Innerhalb der Firma oder zur Konkurrenz. Und andersherum: Gefällt Ihnen Ihre Arbeit, sind die Kollegen nett und fühlen Sie sich wohl – dann ist das der Preis für das vermeintlich zu niedrige Gehalt. 

Es gibt wahrscheinlich noch mehr Punkte, die man beachten sollte. Im Grunde alles eine Sache der eigenen Persönlichkeit und Selbstvertrauen, sowie die aktuelle Lage des Arbeitsmarktes.
Bewerbung


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