Shopping & Konsumfrust

Von Mehrunissa

...für eine Freundin, die am Samstag am Geburtstag hat.
Und ein paar Sachen für mich:

H&M, €19,95 - gekauft in creme, braun & schwarz

H&M, €9,95

Street, €29,95

Talia, €9,30
Das Buch habe ich natürlich nach dem Einkauf gekauft. -.-
Habt ihr das auch? Zeiten, Phasen, was auch immer, in denen ihr das alles hinterfragt? Euch, die Welt, die Menschen?
Ich musste in letzter Zeit viel Nachdenken. Angeregt dazu hat mich definitiv, dass ich mich mit meiner Zukunftsplanung auseinandersetzen musste. Das Studium kann ich momentan nicht durchziehen. Es deprimiert mich und ich komme so nicht weiter.
Ich wollte schon immer studieren und einen Hochschulabschluss haben. Was sein.
Es ist doch beschissen, dass man sich über einen Uni-Wisch definiert. Andererseits gehen damit viele Privilegien einher, Geld, Prestige, Sicherheit.
Ich glaube die westliche Welt hat eine Krankheit.
Konsum. Ein nie zu sättigender Durst.
Egal nach was, es ist nie genug.
Und ich fühle mich gefangen in ihr!
Klar, kann man Gandhis's Lehren folgen und sagen "Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt." Aber ich finde das im hier & jetzt unheimlich schwierig.
Weggehen. Raus aus dieser westlichen Zivilisation.
Aber was dann? Nimmt man seine Verhaltensweisen & Denkmuster nicht mit, vielleicht in einem anderen Maß, aber dennoch den veränderten Umständen entsprechend "veraltet" ? Sich selbst hat man immer im Gepäck, egal wo man ist. Die Umgebung trägt vielleicht dazu bei, aber eigentlich sollten Einsicht & Klarheit unabhängig davon wachsen können, wo und mit wem man ist. Oder?
Bin ich gerade zu destruktiv & pessimistisch?
Muss man nicht irgendwann an einen Punkt kommen, an dem man festeingesessene Strukturen hinterfragt? Sich selbst? Die Menschen??
Hmmmmmmm.