Selbstgenähtes Körnerkissen ›Matroschka‹ und eine nicht gelungene Verlosung

Von Hallo Piepmatz @hallopiepmatz

Ab und zu stöbere ich durch meine Regale, Schubladen, Kisten und Körbe, wo sich mit den Jahren haufenweise Dinge mit dem Label ›irgendwann-fällt-mir-schon-ein-was-man-daraus-machen-kann‹ ansammeln. Neulich hab ich dort dieses lang vergessene alte Schätzchen ausgebuddelt: ein mit Matroschkas bedrucktes Stoffstück.

Lang ist es her, da hatte ich viel Zeit in einer Siebdruck-Werkstatt verbracht. Ich war damals in einem richtigen Siebdruck-Rausch und hatte alles Mögliche bedruckt, T-Shirts, Kissenhüllen, Notizbücher, Postkarten und vieles mehr.

Aus der Zeit stammt auch dieses Matroschka Motiv. Es handelt sich um einen Testdruck auf einem Stoffrest, an dem ich das ziemlich komplizierte 5-lagige Motiv ausprobiert hatte, bevor es dann mit dem Bedrucken von T-Shirts weiter ging. Aber irgendwie fand ich es zu schade, den recht gut gelungenen Probedruck wegzuwerfen. Mir wollte bloß nicht einfallen, was man daraus machen könnte.

Jetzt, als ich die Matroschkas bei den bitterkalten Temperaturen draußen, wiedergefunden habe, war plötzlich ganz klar: es wird ein Körnerkissen! Schlichten Baumwoll-Stoffrest für die Rückseite hatte ich auch da, sowie Getreide in Bioqualität und einen Klettverschluss für die Rückseite. So lässt sich der Bezug zum Waschen abnehmen.

Ursprünglich hatte ich geplant, das Körnerkissen zu verlosen, aber nach dem Waschen des Bezugs habe ich festgestellt, dass das dunklere Rot scheinbar nicht genügend fixiert worden ist … (ganz trauriger Emoji mit hängenden Mundwinkeln und Augen …)
Es ist, wie man auf den Fotos sieht, zwar nicht ausgewaschen, aber als der Stoff noch feucht war ließ sich die Farbe etwas verwischen.

Also habe ich kurzerhand beschlossen, das Körnerkissen selbst zu behalten. Ich denke, es gibt eh keinen größeren Matroschka Liebhaber auf der Welt, als mich. Oder?