selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Suppengewürz

Von Maria Glatz

Verpackungsmüll und unnötige Zusatzstoffe in unserer Nahrung zu vermeiden steht bei meinem “selbst.gemacht statt selbst.gekauft”-Tipp in dieser Woche wieder einmal im Vordergrund.

Suppenwürfel bzw. streufähiges Suppengewürz verursacht nicht nur Müll im Haushalt sondern enthält vor allem auch meistens Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe.

Eine mögliche Alternative ist selbst gemachtes Suppengewürz. Wenn man das Gemüse aus dem eigenen Garten hat oder auf dem Markt kauft, dann fällt so gut wie kein Verpackungsmüll an.

Die Gläser mit Twist-Off-Deckeln kann man sammeln und dadurch vor dem Wegwerfen retten.

Rezept Suppengewürz

Zutaten:
5 große Karotten
1 Sellerie
1 Petersiliewurzel
1 Pastinake
1 Bund Petersilie
etwas Liebstöckl
1 Bund Kräuter, was der Garten gerade hergibt
10 gr Salz pro 100 gr Gemüse

Zubereitung:
Die Kräuter und das Gemüse waschen bzw. schälen, grob zerkleinern und in einem Mixer zerkleinern oder durch den Fleischwolf drehen.

Die Zutaten sind übrigens beliebig erweiterbar, es kann z.B. auch mit Lauch, Schnittlauch, Knoblauch oder Zwiebeln ergänzt werden.

Auf je 100 g der fertigen Gemüsemischung 10 g jodfreies Salz geben, gut vermischen (am besten mit der Hand) und dann in Schraubgläser abfüllen.

Ich bewahre die ungeöffneten Gläser im Keller und geöffnete Gläser im Kühlschrank auf.

Durch das Salz hält das Suppengewürz mindestens 1 Jahr.
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