Sei auch Du ein Kirschkern, der wachsen möchte!

Sei auch Du ein Kirschkern, der wachsen möchte!
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden."
Sei auch Du ein Kirschkern, der wachsen möchte!
Johann Wolfgang von Goethe

Ihr Lieben,


heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:


„Zwei Kirschkerne“

Es steckten einmal zwei Kirschkerne nebeneinander im Boden.


Der erste Kern sprach:

"Ich will wachsen.

Ich will meine Wurzeln tief in die Erde senden.
Ich will als kleines Pflänzchen kräftig wachsen.
Ich will meine Blätter entfalten.
Ich will Blüten treiben und mit ihnen die Ankunft des Frühlings feiern.
Ich will die Sonne spüren.
Ich will mich vom Wind hin und her wehen lassen und den Morgentau auf mir spüren.
Ich will im Herbst die Menschen mit meinen Früchten beglücken.
Ich will die schönsten Kirschen des Landes produzieren.
Ich will wachsen!"

Der zweite Kern sprach:

"Es ist hier so dunkel und so bitterkalt. ich fürchte mich.
Wenn ich meine Wurzeln in den Boden sende, weiß ich nicht, was mich dort erwartet.
Schon jetzt spüre ich viel Wasser an meinen Wurzelenden.
Wenn ich wachse, befürchte ich, dass es mir wehtut oder dass mein Stamm Schaden nehmen könnte, wenn ich versuche, die Erdkruste zu durchbrechen.
Ich weiß nicht, was dort oben über Erde auf mich lauert.
Es kann so viel geschehen, wenn ich wachse.
Selbst wenn ich groß und stark bin, kann mich ein einziger Sturm zu Fall bringen.
Nein, ich bleibe lieber hier und warte."


Eines Morgens kam eine Maus vorbei und grub ein Loch in den Boden. Dabei störte sie der Kirschkern, den sie daraufhin aus dem Boden kratze. Nun war er seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert. In der Gluthitze der Sonne verdorrte er innerhalb weniger Stunden.

Nur der erste Kirschkern wuchs zu einem kräftigen Kirschbaum heran. 

Ihr Lieben,


Goethe hat es in seinem Zitat ganz wundervoll ausgedrückt:

Unsere Wünsche sind die Vorboten unserer Fähigkeiten, dessen, was wir leisten können.

Neulich hat mich ein kleiner Junge aus der ruhigen Wohnstraße, in der ich lebe, gefragt:
„Warum haben wir Menschen eigentlich Wünsche!“

Ich fand die Frage sehr gut und habe dem Jungen gerne darauf geantwortet.

Die Wünsche, die wir haben, sind unser innerer Antriebsmotor, deshalb sind unsere Wünsche auch so vielfältig, der eine wünscht sich ein leckeres Frühstück, der andere eine Weltreise.

Immer sind unsere Wünsche es, die uns motivieren, etwas zu tun, uns für etwas einzusetzen, uns anzustrengen, etwas zu leisten.

Oft wenn ich mich frage, wie handele ich in dieser oder jener Angelegenheit richtig, dann schaue ich in die Natur, dort können wir oft die Antwort auf unsere Fragen finden!

Alles in der Natur ist auf Wachstum ausgerichtet.

Da gibt es die wundervolle Zeit des Frühlings, in der das Wachstum beginnt und die  Pflanzen zu ihrer vollen Schönheit heranwachsen.
Da gibt es die wunderschöne Zeit des Sommers, in der die Pflanzen die volle Pracht ihrer Blüten entfalten.
Da gibt es die Zeit des goldenen Herbstes, der uns mit seinen bunten Blättern und warmen Farben verwöhnt.
Und dann gibt es die Zeit des Winters, in der die Pflanzen und auch wir Menschen zur Ruhe kommen, Ruhe finden und neue Kräfte für das nächste Frühjahr sammeln.

Nur eines gibt es in der Natur nicht: Stillstand.



Ihr Lieben,


deshalb sollten wir uns ein Beispiel an den Kirschkernen nehmen:


Wer Angst hat, sich dem Leben zu stellen, wer die Zeit anhalten möchte, wer in allen Lebensumständen immer nur Gefahren wittert, wird wie der Kirschkern verdorren und seine Träume nicht verwirklichen können.

Wer bereit ist, zu wachsen, der muss zwar Regen, Sturm, Hitze, Eis aushalten, aber der wird zu einem kräftigen Baum heranwachsen und dessen Wünsche werden zu einem großen Teil in Erfüllung gehen.
Wer bereit ist, zu wachsen, der wird überall Gelegenheiten entdecken,
wie er sich weiter entfalten kann.


Deshalb mag ich auch das Bild Kirschkerns so gerne:

Wenn Ihr Euch vorstellt, dass Ihr ein kleiner Kirschkern seid, hineingelegt in die Erde, dann ist das doch eine wundervolle Vorstellung, dass aus Euch ein großer und starker Kirschbaum werden kann!

Sei auch Du ein Kirschkern, der wachsen möchte!

Quelle: www.hamburg-web.de

Und das Tolle daran ist: 

Um als menschlicher Kirschkern zu einem menschlichen starken Kirschbaum, heranzuwachsen, muss man keine 17 Jahre alt sein, man kann auch mit 50, 60, 70, 80 Jahren noch vom Kirschkern zum Kirschbaum heranwachsen.

Das ist für mich eine der wundervollsten Eigenschaften, die uns Menschen von, wie ich sage, Gott geschenkt worden ist, dass wir an jedem Tag, zu jeder Stunde, in jeder Minute, unabhängig von unserem Lebensalter, unserem Leben eine neue Richtung geben können.


Ihr Lieben,

ich wünsche Euch ein kraftvolles Wachstum, viele positive Gedanken, ganz viel Fröhlichkeit, ganz viel Mut, ganz viel Zuversicht und Hoffnung, ganz viele Freude und Liebe und ich grüße Euch herzlich aus Bremen


 Euer wachsender Kirschkern Werner

Sei auch Du ein Kirschkern, der wachsen möchte!

Quelle: Karin Heringshausen




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