Sehen und gesehen werden

Von Rennradblog

Der Herbst kommt und es wird immer früher dunkel. Wer nach der Arbeit nach Hause fährt, der muss sich sputen, um mit den letzten Sonnenstrahlen nach Hause zu kommen. Führt der Nachhauseweg durch kurvige Waldstrecken, sollten einen die anderen Verkehrsteilnehmer früh wahrnehmen. Während ich früher vor allem auf das modische Outfit der Kleider geachtet habe (schwarz in schwarz), setze ich nun bewusst ein paar leuchtende Akzente beim Bike to Home.

Beleuchtung
Von Busch und Müller habe ich zwei preiswerte Lampen gekauft. Diese wurden auch von Roadbike.de getestet und für sehr gut befunden. Damit kann ich nicht bei Mitternacht durch den Wald rasen, aber dies ist auch nicht meine Anforderung. Das vordere Licht, reicht allemal aus, um auf einer unbeleuchteten Strasse sicher nach Hause zu kommen. Bei der hinteren Lampe wünschte ich mir einen Blinkmodus zu haben. Der würde zusätzliche Aufmerksamkeit erregen.

  • Busch und Müller IXON IQ
  • Busch und Müller IXXI

Rucksacküberzug
Lange habe ich gar nicht gewusst, dass mein Rucksack einen Regenüberzug hat. Dieser ist in leuchtendem Gelb mit reflektierender Schrift gehalten. Wunderbar! Dadurch wird mein Inhalt (meist Kravatte, Hemd und Anzug) nicht nur vor Nässe geschützt, sondern ich werde im Verkehr auch besser gesehen. In der Dämmerung streife ich den Rucksacküberzug nun meist über.

Farbene Jacke oder Gilet

Saftey first! Es ist nicht so schlimm, wenn das Gilet (Veste) und die Windjacke für einmal nicht zum schwarz-rot des Rennrads passen. Rennrad Tussi hin oder her. Mit dem Rapha Gilet in Chartreuse und der Windjacke in leuchtendem blau mit reflektierenden Streifen, bin ich bestens aufgehoben. Beide Kleidungsstücke sind schon von weitem erkennbar. Das gibt mir ein gutes Gefühl.

  • Rapha Gilet
  • Rapha Windjacke

Fahrverhalten
Ich staune immer wieder, wie Rennradfahrer sich im Verkehr bewegen. Ohne zu schauen auf die Strasse rausfahren, Kurven schneiden und die Velowege nicht benutzen. An einem Sonntagmorgen kann man dies machen, aber im Feierabendverkehr? Auch wenn die Velowege einem immer wieder mal ausbremsen, komme ich lieber heil zu Hause an. In der Stadt fahre ich vorsichtig. Es gibt genug Idioten, die mit ihren frisierten Taschengeldverdunstern keine Rücksicht auf andere nehmen. Diese vier zusätzlichen Minuten nehme ich gerne in Kauf. Es ist ja quasi zusätzliches Training.