Sechste Prozesswoche um Michael Jackson's Tod - Anklage gegen Leibarzt Conrad Murray

Michael Jackson
Schuldig oder nicht? Dr. Conrad Murray vor Gericht | Bild via Fanpix

Diese Woche fand die sechste und wohl letzte Prozesswoche um Michael Jackson's Tod statt. Angeklagter Nummer #1 ist weiterhin Jackson's Leibarzt Dr. Conrad Murray, der des Totschlags bezichtigt wird. Auch bei dieser Verhandlung war die Familie von Michael Jackson im Gerichtssaal anwesend.
Am Montag musste Dr. Paul White, ein Anästhesist und einer der medizinischen Hauptzeugen, noch einmal vor Gericht aussagen. Dieser hatte letzte Woche die Theorie vertreten, dass sich Michael Jackson die letztendlich tötliche Dosis Propofol selber injiziert hatte.
Am Dienstag hat Dr. Conrad Murray vor Gericht bekannt gegeben, dass er NICHT aussagen wird. Seine Anwälte Ed Chernoff und J. Michael Flanagan waren sich übrigens uneinig darüber, ob ihr Mandat aussagen sollte. Eine Befürchtung von Jurist Chernoff war es, dass Murray ein Kreuverhör der Staatsanwaltschaft nicht überstehen würde.
Ab Mittwoch bis Ende der Woche geht es im Prozess gegen Dr. Conrad Murray in den Endspurt. Die Verteidigung versucht weiterhin, die Jury von der Theorie von Dr. Paul White zu überzeugen. Des Weiteren erklärte Murray's Verteidigung unter anderem, dass der Leibarzt von Michael Jackson erst so spät den Notarzt gerufen hatte, weil er damit beschäftigt war Jackson's Leben zu retten. Die Staatsanwaltschaft listet dagegen Argumente auf, dass Dr. Conrad Murray direkt für den Tod von Michael Jackson verantwortlich ist. Des Weiteren wies sie daraufhin, dass Jackson nur 12 Stunden vor seinem Tod im Staples Center in Los Angeles aufgetreten war und dort einen fitten Eindruck gemacht hatte.
Am Freitag zog sich die Jury zur Beratung zurück. Diese besteht übrigens aus sieben Männern und fünf Frauen. Bis jetzt konnten sie sich noch nicht einigen, ob Dr. Conrad Murray für schuldig oder nicht schuldig zu befinden ist. Ein endgültiges Urteil wird für nächste Woche erwartet. Sollte Murray für schuldig erklärt werden, droht ihm eine Haftstrafe von vier Jahren und seine Zulassung als Arzt würde ihm für immer entzogen werden.
Während des fast siebenwöchigen Prozesses wurden übrigens 49 Zeugen befragt und Hunderte Beweismittel diskutiert und analysiert. Fest steht, dass Michael Jackson an einer fatalen Dosis des Narkotikum Propofol gestorben war. Unter anderem dieses Arzneimittel hatte der King of Pop in den letzten Jahren regelmäßig von Dr. Conrad Murray verabreicht bekommen, da er starke Schlafprobleme hatte.

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