Schweizer Brotkultur neu interpretiert

Schweizer Brotkultur neu interpretiert Da das Brot-Experiment mit dem Guinnessbrot fehl geschlagen ist, wollte ich diesmal wieder auf Nummer sicher gehen und ein „Lutzbrot“ backen. Denn bis jetzt haben alle Brotrezepte von Lutz wunderbar geschmeckt. Das Guinnessbrot konnte mich wegen des sehr herben Geschmacks nicht überzeugen und habe ich deshalb nicht veröffentlicht. Wer aber neugierig geworden ist, sollte bei foodblog paulchens vorbeischauen. Nun zurück zu Lutz´ Burebrot, welches meine Nachbarn, die Schweizer, in den 50er Jahren entwickelt haben. „Bure“ ("Buur" ausgesprochen) bedeutet Bauer. Also backe ich ein Schweizer Bauernbrot, welches ich auch so nennen werde. Denn unter Burebrot kann sich ja kaum wer, außer den Schweizerfreunden, etwas darunter vorstellen. Lutz hat das Originalrezept von der Fachschule Richemont modifiziert und das Rezept um einen Vorteig ergänzt und Vollkornmehl hinzugefügt. Lutz hat dieses Rezept voll überzeugt und so wurde es zu seinem neuen Brotliebling, da es ein Brot für die Sinne ist. Viel habe ich am Rezept nicht geändert, da keine digitale Küchenwaage habe, die wesentlich genauere Mengenangaben möglich macht, habe ich Lutz Mengenangaben aufgerundet und dem Vorteig etwas mehr Wasser hinzugefügt und die Flüssigkeitmenge beim Hauptteig verringert. Da ich keine frische Hefe zur Hand hatte, nahm ich Trockenhefe und habe die Hefemenge halbiert.
Mein Geschmackserlebnis: Saftige, aromatische Krume, knusprige Kruste. Mein neuer Liebling!
Schweizer Brotkultur neu interpretiert Zutaten für 2 kleine Brote
Vorteig:
60 g Vorarlberger Weizenvollkornmehl
50 ml Wasser 1 g Trockenhefe 2 g SalzHauptteig:
Vorteig 310 g Weizen-Brotmehl 14o g Roggenmehl 180 ml Milch 100 ml Wasser 7 g Trockenhefe 12 g Salz
ZubereitungDie Zutaten am Vortag für den Vorteig mischen und ca. 15 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt gehen lassen.
Am Backtag alle Zutaten vermischen und ca. 10 min kneten.
Achtung! Der Teig ist feucht und muss solange geknetet werden, bis er sich vollständig vom Schüsselboden löst. Anschließend den Teig an einem warmen Ort zugedeckt ein bis zwei Stunden ruhen lassen. 2 Laibe formen und rund wirken. Mit der glatten Oberfläche nach oben die Brotlaibe auf ein Blech setzen und nochmals 30 min gehen lassen. Die Laibe mit Roggenmehl bestäuben, denn dann reißen die Brote schön auf. Die Teiglinge rautenförmig 1 cm tief einschneiden und bei 250°C fallend auf 220°C 30 min mit Dampf backen.
Schweizer Brotkultur neu interpretiert

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