Schwarze Gefahr für Fotovoltaikmodule

Schwarze Gefahr für Fotovoltaikmodule

Die schwarze Gefahr sind stecknadelkopfgroße dunkle Kolonien von Organismen bestehend aus schwarzen Pilzen, Grünalgen und Cyanobakterien, die sowohl an den Polen, auf hohen Berggipfeln und in heißen Wüsten siedeln.

Wissenschaftler der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) fanden nun die schwarzen Pilze und Cyanobakterien auch auf dem Glas von Solarmodulen. Dieser Biofilm wird oft lediglich als Schmutz angesehen, beeinträchtigt aber dennoch die Effizienz einer Solaranlage.

Neben einem ästhetischen Problem des Biofilms schluckt diese Besiedlungspioniere viel Licht, insbesondere im für die Fotovoltaik wichtigen Wellenlängenbereich von 300 bis 1.000 Nanometer.

Die Organismen ziehen zudem Mineralien aus dem Glas, so dass Schäden entstehen. Fadenförmige Pilzzellen (Pilzhyphen) dringen tief ins Glas ein. So kommt es unausweichlich zu einer physikalischen und chemischen Zerstörung des Glas. Auch wenn der Biofilm entfernt wird, so ist das Glas nicht glatt und streut das Licht.
Hitze, Austrocknung, Kälte und UV-Strahlung machen den Pilzen nichts aus. Sie brauchen lediglich eine feste Oberfläche und Luft. Gefährlich für Menschen sind sie nicht.

Die meisten Solarmodulhersteller geben Lebensdauern von 25 Jahren an. Nur leider haben sie die Rechnung ohne die schwarzen Besiedlungspioniere gemacht.

Quelle: topagrar.com


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