Schutzgebiet Menabe Antimena

Schutzgebiete im Süden von Madagaskar. Schutzgebiet "Harmonische Landschaft" von Menabe Antimena

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Identität:

  • 210.310 ha
  • Verwaltet durch die Association Fanamby
  • Eingeschlossen ist das "Biologische Interessengebiet Kirindy Forest" (10.000 ha Waldkonzession, die vom Centre National de Formation, d'Etude et de Recherche en Environnement et Foresterie verwaltet werden) o der CNFEREF. Dazu gehört auch das Andranomena Spezialreservat sowie die ehemalige Site d'intérêt biologique d'Analabe (Heaulme Concession 12.000 ha).

Infrastruktur sowie Zugang:

  • Das Schutzgebiet "Harmonische Landschaft" von Menabe Antimena ist Teil des Bedo Feuchtgebietes. Im Norden grenzt es an den Tsiribihina-Fluss, im Osten an die Anketrevo-Savanne sowie die Täler Mandroatsy und Bevoay. Im Süden an den Tandila-Fluss und das Andranomena-Reservat. Desweiteren umfasst es im Westen auch einen Küstenbereich sowie Dünen. Der Ort ist übersät mit kleinen Seen und meist ausgetrockneten Flüssen.
  • Das Gebiet ist von Morondava aus zugänglich. Nehmen Sie die RN35, die Morondava mit Marofototra (11 km) verbindet und biegen Sie dann nach Norden auf die RN8 ab, die durch die Baobaballee führt, um direkt in den Kirindy Wald zu gelangen.
  • Das Verwaltungsbüro des Parks sowie das Büro des Verantwortlichen liegen in Marofandilia.
  • Zu den touristischen Einrichtungen gehören eine Empfangsstation in Marofandilia sowie das Lodge Camp Amoureux, eine von der Gemeinde verwaltete Lodge, die 4,5 km vom Dorf Marofandilia entfernt liegt. 14 Bungalows (unter grossen Zelten) sowie ein Restaurant. Zwei organisierte, touristische Touren, insgesamt 2 km (Tagestour = 1 km, Nachtrundfahrt = 1 km).
  • Das Camp Kirindy bietet zudem Bungalows, Schlafsäle sowie Restaurants an: viele Touren führen in die Forschungsgebiete des Schutzgebietes.
  • In Tsangajoly bietet die Lodge de la Saline Unterkünfte in luxuriösen Bungalows mit einem Restaurant sowie Schwimmbad und bietet ornithologische oder forstliche Touren an.

Klima - Fauna und Flora:

  • Der nördliche Teil des Schutzgebietes hat ein trockenes Klima des Westens und der südliche Teil ein halbtrockenes Klima des Südwestens. Regenzeit ist zwischen November und April. Die kalte Jahreszeit liegt zwischen Juni und August mit einer Mindesttemperatur von 12 °C. Die heisse Jahreszeit hingegen zwischen Dezember und Februar mit Spitzenwerten von 34 °C (September bis November). Die Regenzeit ist von Dezember bis April.
  • Die Vegetation wird durch das trockene Klima, die Verfügbarkeit von Wasser, dem unterschiedlichen Wasserstand des Tsiribihina-Flusses und den Meeresströmungen beeinflusst. Der Wald ist dicht und trocken, während der Trockenzeit auch laubwerfend.
  • Man findet Adansonia rubrostipa, HIdelgarida, Commiphora, Dalbergia und Cedrelopsis.
  • Ein xerophiles Dickicht auf Dünen oder sandigen Flächen, oft auch kahl.
  • Die Mangroven sind weitläufig und vielfältig.

Kultur sowie sozioökonomische Praktiken:

  • Die Vezo und Sakalava von Menabe sind die dominierenden ethnischen Gruppen in der Region.
  • Die Vezo leben vom Fischfang, während die Sakalava Landwirtschaft sowie Viehzucht betreiben, sowie Waldprodukte sammeln und jagen.
  • Der Wald wird als Grab- und Kultstätte für die Vorfahren genutzt. Es wird auch Holz für die Särge geschlagen. Darüber hinaus findet man im Schutzgebiet Menabe Antimena Beerdigungsstätten mit Aloalo-Gräbern, die für die Vezo geschützt sind. Die meisten wurden allerdings geplündert.
Schutzgebiet Menabe Antimena

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