Schuhplattler

Von Jens Furtwängler @stuckinbavaria
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Vor der Qual kommt die Wahl: nicht zuletzt die jährlichen Statistiken der Bergwacht belegen, wie entscheidend der richtige Schuh für den Outdoor-Sportler ist. Doch im Dschungel der Bezeichnungen von B wie Bergstiefel bis Z wie Zustiegsschuh würde sich wohl selbst Bear Grylls verirren. Der Fachhändler SportScheck präsentiert nun einen neuen Ansatz.

Die Eingangsseite des Outdoorschuhberaters von SportScheck.

Im Onlineshop setzen die Münchener in Sachen Schuhwerk zukünftig auf den Outdoorschuhberater: nach Geschlecht und Schuhgröße definiert der Benutzer den Einsatzzweck, das Terrain und die zu erwartenden klimatischen Bedingungen. Anschließend werden Präferenzen für Merkmale wie Material, orthopädisches Fussbett oder Steigeisenfestigkeit vergeben, und voilà – der Berater stellt dem Interessenten die relevanten Modelle vor.

Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Globetrotter verzichtet SportScheck auf das Fachchinesisch des Sportschuhhandels: der potentielle Käufer muss sich nicht im Selbststudium über die Unterschiede zwischen Wanderschuh und Hikingschuh aufklären, kann aber dennoch guten Gewissens zum Kauf schreiten. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der Allrounder Zalando. Leider ist der Outdoorschuh-Kaufberater nur halbherzig umgesetzt, bereits nach zwei Optionen gelangt man zu den üblichen Ergebnissen.

Natürlich lassen sich die vom Outdoorschuhberater angezeigten Empfehlungen – wie auch von anderen Onlineshops bekannt – durch eine Preisspanne oder der Auswahl bevorzugter Marken weiter filtern. Auch die eingangs im „Beratungsgespräch“ getätigten Eingaben können im Nachhinein noch revidiert werden.

Den Link zum SportScheck Outdoorschuhberater findet Ihr noch mal hier.