Schottland: Vorbereitung und Anreise

Von Lazephyr
München, 31 °C, die Sonne scheint. Und was mache ich? Ich mache mich auf den Weg nach Schottland, wo es nur halb so warm ist und meine Wetter-App mir jeden Tag Regen vorhersagt.
Dennoch freue ich mich sehr, da ich bisher noch nie im nördlichen Teil der Insel war.
Es ist geplant, zu viert von Edinburgh aus einen 4-Tages-Rundtrip im Mietwagen zu unternehmen.

Die Vorbereitung


Meine persönliche Vorbereitung für die Reise besteht darin, im Schottland-Reiseführer vom Michael Müller Verlag die Sehenswürdigkeiten entlang unserer Route nachzuschlagen und die wichtigsten Notizen in Evernote festzuhalten. Da das Buch mit seinen 780 Seiten ein schwerer Klopper ist, möchte ich es für diese kurze Reise nicht mitnehmen. Zudem habe ich noch einige keltische Märchen gelesen, die sich in der enthaltenen Moral doch sehr von unseren unterscheiden. Und kurz vor Reiseantritt standen noch "Braveheart" und der neue Pixar-Film "Merida" auf dem Programm. :)

Die Anreise und erste Unterkunft


Derart gerüstet geht es nun zum Flughafen. Von München aus fliegt nur EasyJet direkt nach Edinburgh. Trotz der schlechten Erfahrungen mit dieser Fluglinie, von denen mir berichtet wurde, verläuft auch diesmal wieder alles planmäßig, so dass wir pünktlich (genaugenommen sogar zehn Minuten früher) landen.

Das Granville Guest House zwischen weiteren Unterkünften.


Mit dem Mietwagen geht es dann zur ersten Unterkunft, dem Granville Guest House. Es ist gegen zehn Uhr abends und der freundliche Gastvater erwartet uns bereits. Im Gegensatz zu einem anonymen Business Hotel ist es schön, so persönlich willkommen geheißen zu werden.
Mein erster Eindruck war trotz des engen Zimmerchens positiv - aber jetzt nach der Reise muss ich leider sagen, dass diese Unterkunft mit 100 Pfund pro Nacht und Doppelzimmer im Vergleich die teuerste und schlechteste Unterkunft war. 
Am meisten hat mich gestört, dass man die Türen nicht richtig abschließen kann, da sie lediglich einschnappen. Mit ein wenig Übung und einer Kreditkarte könnte man wahrscheinlich jede Türe problemlos öffnen. Daher nehme ich sogar zum Frühstück am nächsten Tag meinen Rucksack mit den Wertsachen mit nach unten. Für die eine Nacht war es vollkommen in Ordnung. Für einen längeren Auftenthalt in der Stadt würde ich mir aber etwas anderes suchen.

Im ersten Stock