Schneechaos in den österreichischen Alpen • Finanzzirkus im italienischen Cortina d’Ampezzo • Und ein Rücktritt in der Schweiz

Ladies & Gentlemen,
während die Alpenländer unter bislang kaum gekannten Schneemassen stöhnen, dürften diejenigen nachdenklich werden, die im Zusammenhang der Klimawandel-Panik das Ende der Winterzeit bereits als erwiesen sahen. -
Da heute Schnee, Winter und die Alpen meine Gedanken zum Tag bestimmen: Der Name Toni Sailer ist untrennbar mit dem Städtchen Cortina d’Ampezzo in den Dolomiten verbunden. Der damals 20-jährige Tiroler hatte bei den Olympischen Winterspielen in Cortina im Jahr 1956 Sportgeschichte geschrieben. Er galt fortan als Sportlegende und als Nationalheld Österreichs. Als 11-jähriger Bub war ich damals über Sailer`s Heldentaten täglich bestens informiert und zwar im Radio und in der Tageszeitung „Vorarlberger Nachrichten“.
55 Jahre später, am 30. Dezember 2011, war es wieder soweit. Cortina d’Ampezzo sorgte erneut für Furore. Genauer gesagt: Es waren italienische Finanzbeamte, die für Unruhe sorgten. Denn wer in Cortina an Sylvester als Fahrer in einem Luxusfahrzeug „erwischt“ wurde, dem dürfte der Champagner bei der nachfolgenden Neujahrsfeier wohl kaum geschmeckt haben. So waren nicht weniger als 80 italienische Finanzbeamte ausgerückt, um potentielle Steuerbetrüger zu stellen. Wer also in einem Nobelfahrzeug saß, hatte sich automatisch verdächtig gemacht. -
P.B.-Kommentar: Falls dieses Beispiel künftig in ganz Europa Schule machen sollte, dann empfehle ich demnächst auf einen rostig verbeulten Opel umzusteigen. Der finanztechnisch versierte Fahrer trägt dazu einen zerrissenen Rollkragenpullover mit Kapuze im Underground-Look. Dazu eine fleckige Schlabber-Turnhose in Kombination zu weißen Plastiksandalen. - So darf der Fahrer auf eine freiwillige Steuer-Rückerstattung des Finanzamtes hoffen und vielleicht ist sogar eine milde Spende des Finanzbeamten drin.
Bleiben wir in der schönen Alpenregion: Gestern trat in der Schweiz der Chef der Schweizer Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, von seinem Amt zurück. Wegen fragwürdiger Devisengeschäfte seiner Frau, von denen er angeblich nichts gewusst haben will, musste er das Handtuch werfen. Hildebrand hatte einen „Floor“ gezogen, indem die SNB im September den Kurs des Euro zum Schweizer Franken auf 1,20 festgezurrt hatte. Diese staatliche Devisen-Kursmanipulation war notwendig geworden, weil der Schweizer Franken gegenüber dem Euro so hoch bewertet worden war, dass Schweizer Firmen zunehmend Schwierigkeiten hatten ihre Waren zu exportieren. An diesem Zustand soll sich trotz der erfolgreichen Aktion der Schweizer Nationalbank bis heute nichts geändert haben. Deshalb erwartet die Wirtschaft der Schweiz vom Nachfolger Hildebrands weitere richtungsweisende Schritte. --- Peter Broell

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