Schimpfen mit Shakespeare.

Herzhafte Beleidigungen im öffentlichen Leben sind ja so eine Sache. Einerseits ist es wichtig für die seelische Hygiene, sein Missfallen in deutlichen Worten zum Ausdruck zu bringen. Das erleichtert. Und bietet ein unkompliziertes Ventil für aufgestaute Kreativität.
Dummerweise sind Beleidigungen, sofern sie als solche identifiziert werden, ganz schön strafbar. Dabei muss man nicht einmal so weit gehen, seinen Chef als "grindigen Arsch einer Hartgeldhure" zu bezeichnen. Die sogenannte Ehrverletzung kostet auch schon Geld, im schlimmsten Fall geht man dafür glatt in den Knast. Doch, tatsächlich.
Deshalb empfiehlt es sich, stilvolle und möglichst unverständliche Beleidigungen zu wählen. Im Zweifel beruft man sich auf sein Recht, Shakespeare frei zu zitieren. Das stets hilfreiche Internet hat da mal was vorbereitet: Das Shakespeare Insult Kit. Man nehme jeweils einen Begriff aus jeder der drei Sparten und setze ein "Thou" davor.

Schimpfen mit Shakespeare.

Kleine Auswahl stilsicherer Beschimpfungen für den wütenden Literaturfan.


Ich verwette meinen saucy bat-fowling puttock, dass hierzulande kein Mensch in der Lage ist, die ihm an den Kopf geworfene Beleidigung auf einer Polizeiwache zu rezitieren. Ein bisschen ist das so, wie wenn man jemandem im Hochsommer mit einem Eiszapfen ersticht. Mordwaffe? Welche Mordwaffe? Aber ich schweife ab.
Macht's gut, Ihr artless boil-brained flax-wenches!

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