Schicksalhaftes Bundesfatalismusgericht

Man las nach der Einschränkung des Bundesverfassungsgerichts bezüglich Ceta, dass dies eine Ohrfeige für die Bundesregierung seien. Man könnte jenes Eilverfahren allerdings auch als fatalistischen Vorgeschmack begreifen.

Schicksalhaftes BundesfatalismusgerichtDie Reaktionen der Gegner der geplanten Freihandelsabkommen hatten wohl eher so ein ambivalentes Gefühl nach der Entscheidungverkündung der Verfassungsrichter letzte Woche. Die einen zeigten sich sichtlich enttäuscht und bezeichneten das Karlsruher Gericht als "Handlanger der GroKo und Konzerne" (Kipping), die anderen betonten hingegen das große Aber dahinter, den Umstand also, dass die ganze Angelegenheit nun doch kein Selbstläufer für die Freihandelsgewinnler werden wird. Wahrscheinlich aber drückt das vorübergehende Urteil doch was ganz anderes aus: Den Fatalismus, dem man sich fast programmatisch ausliefert, wenn man solche Abkommen über Gesellschaftsordnungen stülpt. Selbst wenn man bereit ist, sich dem objektiv entgegenzustellen, ein derart komplexes Abkommen ist fatal schon bevor es zur Wirklichkeit wird.


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Chinas Angriff auf die Wärmepumpe: Droht das Aus für deutsche Hersteller?
wallpaper-1019588
Deine digitale Festung: App-Berechtigungen sinnvoll einstellen und deine Privatsphäre schützen
wallpaper-1019588
[Test] reMarkable connect Abo
wallpaper-1019588
Warum lieben Frauen Einhörner? 🦄