Schick der Mutmacher

Ungewohnte aber sehr aufbauende Worte von Bischof Schick beim Kongress "Kirche in Not"!
Hier ein paar Auszüge:"Die ist weltkirchlich gesehen nicht schlecht. Weltweit wächst die Kirche, auch wenn sie hier in Deutschland, Europa und USA schrumpft. Sie schrumpft in Deutschland wie unsere Gesellschaft auch. Wir müssen bei der Analyse (dem Sehen) der Kirche in Deutschland unsere deutsche Gesellschaft mitsehen. Sonst wird unser Bild von unserer deutschen Kirche falsch."

"Weltweit nimmt die Zahl der Katholiken zu, ebenso die Zahl der Priester, der Ordenschristen und der engagierten Laien."

"Wir erleben einen aggressiven Atheismus und eine schleichende, aber sehr effiziente Säkularisation, die auch gesteuert ist, z. B. von bestimmten Interessengruppen, Konzernen und Medien. Sie bekämpfen die Kirche direkt oder indirekt."

"Mit dem Atheismus und der Säkularisation breitet sich ein großer Werteverlust aus und dies weltweit. Einige Beispiele dafür. Das Leben am Anfang, die ungeborenen Kinder, sind zum Beispiel in Gefahr und werden millionenfach ermordet. Das Leben am Ende ist auch in Gefahr. Das schön klingende, aber trotzdem grausame Wort ‚Euthanasie’ macht sich in vielen Ländern breit, in denen Säkularisation und Atheismus eindringen."

"Wir haben auch in der Kirche des Westens vor allem zu wenig Frömmigkeit, Gebet, gute gottbezogene und die Menschen heiligende Liturgie, zu wenig Knien und deshalb zu wenig aufrechtes Stehen für Gott und für den Nächsten. Auch in der Kirche gibt es Weltbesessenheit und Gottvergessenheit."

"In unserer deutschen Kirche haben wir zu wenig Weltkirche und zu viel ‚Deutschtümlichkeit’. In der Welt haben wir zu viel „ich“ und „mein“ und zu wenig „wir“ und „dein.“"

"Wir benötigen auch den Geist der Unterscheidung. Viele beschwören derzeit den Geist des Konzils, den Geist, der die Kirche erneuern soll oder den Geist, der den Papst, die Bischöfe und alle Verantwortlichen der Kirche nach ihren eigenen Vorstellungen etc. ‚endlich erleuchten’ soll. Wir müssen die Geister unterscheiden."

"Lasst euch vom Geist entflammen - Ein neues Pfingsten für die Kirche! … Die erste Predigt des hl. Petrus nach Pfingsten dreht sich nur um Jesus. Im Heiligen Geist stellt er den Herrn Jesus in die Mitte als Herrn und Messias. Das Erste, wozu der Heilige Geist entflammt, ist die Liebe und Treue zu Jesus. Ein neues Pfingsten kommt heute 2011, wenn Jesus Christus zum Ein und Alles jedes Christen, der Kirche und der Welt gemacht wird."

"Einer der größten Sündenfälle unserer Zeit ist die Vernachlässigung, ja Abschaffung des Bußsakramentes. Ohne die ständige Umkehr und Buße gibt es kein neues Pfingsten. Lassen Sie mich hineinfügen: Wenn Priester, Ordensleute und andere Verantwortungsträger der Kirche in den letzten Jahrzehnten versagt haben, dann gibt es dafür viele Gründe, aber einer ist ganz sicher auch der, dass wir die ständige Buße, Umkehr und regelmäßige Beichte vergessen oder vernachlässigt haben. Ein neues Pfingsten kommt, wenn wir Umkehr, Buße und ständigen Neubeginn wieder zum Grundbestand des kirchlichen Lebens machen."

"Ein neues Pfingsten kommt, wenn die Eucharistie belebt wird. Die Pfingstgemeinde hält fest an der Lehre der Apostel. Das Festhalten an der Lehre der Apostel ist für ein neues Pfingsten unabdingbar. Dazu gehört das Glaubensbekenntnis und die Lehren der Kirche. Dazu gehört, dass die Beziehung zum Papst und zu den Bischöfen gestärkt wird und stark ist. Wir brauchen mehr eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Aus ihr wird ein neues Pfingsten gebildet."

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