Schade, Deutschland, da war mehr drin

Spanien - Deutschland
Dier erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, was den Spielverlauf und das Torverhältnis anbelangt. Leider pfiff das Schiedsrichtergepann aus Dänemark nicht beidseitig gleich gut. Es ist schon verwunderlich, dass die deutschen Spieler Sebastian Preiß, Lars Kaufmann und Oliver Roggisch schon in der ersten Halbzeit jeweils zwei 2-Minuten-Strafen bekamen. Wenn man so vorbelastet ist, kann man natürlich auch nicht mehr so hinlangen, wie es gegen die Nummer 13 der Spanier, Aguinaldo, notwendig wäre. Was er allerdings am Kreis anstellt, würde im zivilen Leben zu Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung zur Folge haben.
So das musste jetzt mal raus!
Im zweiten Umgang zogen die Spanier mit zwei Toren davon. Die deutsche Truppe kämpfte sich aber wieder heran und es gelang ihr schließlich, obwohl Preiß und Kaufmann inzwischen die rote Karte erhielten, auf 21:18 mit drei Toren davon zu ziehen. Möglich wurde das nur durch einen Johannes Bitter, der in der 44. Minute eine Weltparade zeigte. In der 48. Min. erhielten die Spanier einen 7-Meter zuerkannt. Silvio Heinevetter kommt in den Kasten und - hält! Wieder Torwartwechsel, Bitter zurück ins Gehäuse. Konter der Iberer - Bitter ist erneut auf dem Posten und rettet.
Was dann geschah, ist eigentlich nicht zu erklären. Man führt mit drei Toren und schafft es dann fünf Angriffe hintereinander nicht, den Ball im Tor der Spanier zu versenken. Schließlich gelang es Spanien, nicht nur auszugleichen, sondern jetzt hatten sie drei Tore vor. In der 57. Spielminute beim Stand von 24:22 riskierte Heiner Brand alles, nahm Johannes Bitter aus dem Kasten und schickte einen siebenten Feldspieler auf das Parkett. Als dann das nächste Tor gegen Deutschland fiel, war die Entscheidung gefallen. Endstand 26:24.
 Bester Deutscher:


Schade, Deutschland, da war mehr drin

Johannes Bitter


Schweden - SüdkoreaWer hätte das gedacht, dass die Südkoreaner so gut Handball spielen können. Nicht auszumalen, wenn sie mit ihrer feinen Technik und ihrer Schnelligkeit auch noch Spieler hätten, die handballerischen Mindestmaßen entsprechen würden.Der Gastgeber hatte es über die ganze Spieldauer schwer, die kleinen quirligen Asiaten mit fairen Mitteln zu stoppen. Das ist natürlich auch durch die Größenunterschiede bedingt. Wenn ein 2-Meter-Verteidiger einen 2-Meter-Angreifer mal klammert, dann klammert der ihn auch. Wenn derselbe Abwehrspieler einen Gegner, der nur 1,75 m gross ist, klammern will, dann packt er ihn eben ziemlich oft am Hals. Wie wir alle wissen, zieht das eine 2-Minuten-Strafe nach sich. Davon hatten die Skandinavier heute reichlich, teilweise mussten sie mit Vier-gegen-Sechs spielen. Dennoch besiegten die Schweden den Asienvertreter mit 30:24.


Schade, Deutschland, da war mehr drin

Jonas Källman

Bester Spieler bei den Schweden:  


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