Save Hamza Kashgari!

Save Hamza Kashgari!Im Falle des saudi-arabischen Bloggers (vgl. meine Artikel hier und da) pas­siert nun end­lich etwas. Es gibt die ers­ten Petitionen und Aufrufe, dem Irrsinn ein Ende zu berei­ten. Auch mein kri­ti­scher Freund, Bruder Spaghettus, schreibt in sei­nem wöchent­li­chen “Wort zum Freitag” über Hamza Kashgari:

“Was, wir sol­len hel­fen, einen Moslem zu ret­ten, der von ande­ren Moslems zu Tode gehetzt wer­den soll? Sollen wir die nicht ein­fach ihr Ding unter sich aus­ma­chen las­sen? Wir ver­lan­gen ja schließ­lich auch, dass sich nie­mand in unsere Angelegenheiten ein­mischt.
Wieso kann dann aber eine solch große Masse
[gemeint sind Facebookuser] Menschen jagen? Das ist nicht schwer. Der gejagte Mensch darf nur nicht mehr als Mensch wahr­ge­nom­men wer­den. Religionen, aber auch andere Weltanschauungen mit allei­ni­gem Wahrheitsanspruch eig­nen sich her­vor­ra­gend dazu, aus Menschen erst Andere, dann Feinde und schließ­lich Unmenschen zu machen, bei denen unsere ange­bo­rene Hilfsbereitschaft nicht mehr greift.

und gibt dann den Rat:

“Wir müs­sen Hamza Kashgari hel­fen.

Die Frage ist nur, wie? Da, muss ich zuge­ben, bin ich selbst noch etwas rat­los.
Das erste, was ich ges­tern gemacht habe war, der Facebookgruppe “Save Hamza Kashgari” bei­zu­tre­ten. Nur ein sym­bo­li­scher Akt, aber auch die sind wich­tig. Tretet auch ihr die­ser Gruppe bei, ladet eurer Freunde ein, helft sie bekann­ter zu machen und so ein vir­tu­el­les Gegengewicht zu bil­den zu “Das sau­di­sche Volk will die Bestrafung von Hamza Kaschgari”

Wie kann es sein, dass Facebook diese Gruppe über­haupt im Netz lässt? Ich ver­mute nicht, aus Gründen der Presse- oder Meinungsfreiheit. Jemand zu Tode zu het­zen dürfte dadurch nicht gedeckt sein. Entweder ist es ihnen ein­fach egal, oder sie wol­len es sich dort nicht mit der Mehrheit ver­scher­zen.
Zeigen wir Facebook, dass es noch eine viel grö­ßere Mehrheit gibt. Melden wir die Seite. Dazu auf das Feld mit dem klei­nen Rädchen neben “Gruppenbeitritt bean­tra­gen” kli­cken und die Gruppe mel­den. Dann kann sich jeder aus­su­chen, ob er “Hassreden” oder “Gewalt und ver­let­zen­des Verhalten” wich­ti­ger fin­det.”

sowie Hinweise zu Mails an die Botschaft Saudi-Arabiens. (siehe auch den Aufruf von Amnesty International)

Nic


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