Salvatore Ferragamo: der Schuhmacher der Stars

1898 als Salvatore Ferragamo geboren wurde, war der Beruf des Schuhmacher eins der einfachsten Berufe. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass seine Eltern alles andere damit einverstanden waren, dass ihr Sohn fest entschlossen war sich der Schuhmacherei zu widmen. Zu diesem Zeitpunkt konnten wenige wissen, dass dieser einfache Junge ein ehrgeiziger Unternehmer und gleichzeitig innovativer Künstler werden würde. Und wir müssen ihn so klassizifieren, als Künstler, denn Salvatore Ferragamo hat den einfachen Beruf des Schuhmachers zu einer Kunst erhoben, und neue Qualitäts- und Innovationsstandards gesetzt, an denen sich heutzutage jeder Schuhdesigner messen muss.

salvatore ferragamo zapatero

In seiner Autobiographie, die 1957 unter dem Titel „The Shoemaker of Dreams“ veröffentlicht wurde, sagte er: „Ich wurde als Schuhmacher geboren. Ich wusste es immer. Nach vielen Jahren des Lernens kann ich feststellen, dass meine Leidenschaft mich immer weitergebracht hat – trotz der unglücklichen Umstände. Mit diesem Traum und 16 Jahren geht Ferragamo nach Amerika. In Santa Barbara gibt die American Film Company eine Serie von Schuhen für das Kostümbild von Filmen in Auftrag. Im Atelier Ferragamos stapeln sich daraufhin die Aufträge von Filmproduktionsfirmen, aber auch von Filmstars, die exklusive Modelle von ihm wollten.

Seine Erfolgsgeschichte ging ab 1923 in Hollywood weiter. In dieser Zeit entwirft er Schuhe mit abgerundeter Spitze, hohe Plateausohlen, so wie Römersandalen, die seit einigen Jahren wieder en vogue sind. Die Modelle, die aus dem Ferragamoatelier kamen, waren das Ergebnis einer aufwändigen Studie der Fußanatomie, sowie der Persönlichkeit der Träger der Schuhe.

Nach dem 2. Weltkrieg kam er nach Florenz auf der Suche nach einer Produktionsmethode, die wenigstens die einfachen Herstellungsprozesse mechanisieren könnte. Zu diesem Zeitpunkt lag ihm die Filmelite, unter Iihnen Greta Garbo, Marilyn Monroe oder die Gräfin von Windsor zu Füßen. Die Hauptstadt der Toscana schien ihn zu erwarten. Dort fand er seine Frau und heiratete. Seine Familie installierte sich in der Villa Il Palagio, und er kaufte außerdem das Palazzo Spini Feroni auf, von wo er aus sein Geschäft führte. Es waren die besten Zeiten für Ferragamo, als er 1947 den Neiman and Marcus Preis (die Oscars der Mode) für seinen „unsichtbaren Schuh“ erhielt.

Obwohl die Marke Ferragamo jährlich zwei Kollektionen mit unterschiedlichen Produkten präsentiert, steht der Name immer noch als Synonym für den Luxusschuh. Die Zeiten haben sich verändert und die  Produktion wurde geoutsourced, und das alte Atelier im Palazzo Spini Feroni ist mittlerweile ein Museum, wo seine besten Designs ausgestellt werden.

 


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