Sag niemals nie – sagt jedenfalls James Bond

Von Ladysaphira

Schön, dass der Webmasterfriday uns auch im neuen Jahr weiter mit interessanten Fragen versorgt. In dieser Woche geht es um “Fremdtexter” oder Gastartikel und wie wir so dazu stehen. Ich arbeite dann mal wieder die Fragen der Reihe nach ab .- weil ich ein bisschen bequem bin :-)

Also – wie gehe ich mit dem Thema “Texte schreiben lassen” um?

Was, wenn ihr mal krank seid, oder in Urlaub, oder schlicht keine Zeit habt?

Tja – dann gibt es leider keine neuen Artikel :-) Für den Urlaub kann ich ja  die Artikel vorher schreiben und dann sozusagen per Zeitschaltuhr veröffentlichen – geht bei WordPress ganz einfach und funktioniert auch relativ zuverlässig. Dann müssen eben ein oder zwei Artikel in der Woche reichen.

Wenn ich krank bin, also zu krank um was zu schreiben, wäre sicherlich mein Mann oder meine Tochter so nett ein kurzes “Wegen Krankheit vorübergehend geschlossen” an meine Pinnwand zu heften. Mein Mann bloggt selber mit WordPress und mein Töchterlein beherrscht Joomla ganz gut und würde sicher auch ein Mini-Post hier hinkriegen :-)

Wenn ich mal so abolut keinen Bock oder keine Zeit habe?? Dann lasse ich es einfach oder recycle den einen oder anderen älteren Artikel. Die Welt wird sich auch dann weiterdrehen wenn ich nicht blogge :-)

Habt ihr schon mal einen Artikel bei einem Texter bestellt?

Nein, habe ich noch nicht. Aber ich kenne Blogger die das durchaus auch mal machen und finde das nicht weiter tragisch. Für mich und meinen Blog steht das allerdings nicht zur Diskussion :-)

Falls ja, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Tja, siehe oben :-) Mir fehlen da sämtliche Erfahrungswerte…

Ist das überhaupt eine Option?

Warum nicht? Es kommt halt darauf an, wer so einen Artikel schreibt und ob es zu mir und meinem (eher nicht vorhandenem) Konzept passt, ob es ins Budget passt und ob ich das möchte. Ich blogge weil es mir Spaß macht, nicht weil ich gerne veröffentlichen möchte was andere schreiben :-)

Oder sollte ein privater Blog nur von einer Person geschrieben werden?

Kommt immer auf den Blog an.Ich kenne auch private Blogs an denen mehrere Leute arbeiten. Auf Anhieb fällt mir da Literatwo ein. Ein wirklich genialer Blog an dem zwei Leute mit viel Liebe und Leidenschaft arbeiten und sensationelle Artikel schreiben – solltet ihr mal lesen *gg*

Wie wäre es, wenn ihr den Namen der Person unter den Artikel schreibt?

Ist das dann nicht eher ein Gastartikel? Oder muss man dann Lohnsteuer abführen, wenn es ein bezahlter Artikel ist? Keine Ahnung, aber es wäre sicherlich eine Möglichkeit um den Leser nicht im unklaren zu lassen.

Hätte so etwas bei Euch im Blog einen Sinn?

Nein, ich denke nicht. Die fünf Leser die ich habe möchten ja wissen, was ich von einer Sache halte und nicht was Karl  Meier dazu zu sagen hat :-) Aber wenn ich zum Beispiel wissen möchte wie man bestimmte Sachen (Handys, Kaffemaschinen oder sonst was) ans Laufen bekommt ist es mir eigentlich relativ egal wer den Artikel geschrieben hat, hauptsache es funktioniert *gg*

Wie sieht es mit Gastartikel-Anfragen aus?

Ja, hatte ich schon. Aber die waren dann so grottig und werbelastig, dass ich dankend abgelehnt habe. Mittlerweile lösche ich entsprechende Emails unbeantwortet. Was anderes ist das sicher, wenn ich den Gastautor kenne und eine Vorstellung davon habe, wie und was er schreibt.

So sehen andere das

  • Sebastian von menzin bloggt auch lieber selber
  • Neko von Nekos Life hat schon Erfahrungen mit Gastautoren gesammelt.
  • Ingo von Putzlowitscher Zeitung (ich liebe diesen Namen*gg*) ist kein Freund von fremden Texten.