Saftig wie selten

Saftig wie selten

Der Schinken ist schon entfernt. Hier die Hülle aus Backpapier und
Mehlsackpapier und darum herum die Substanz, in der er garte: Asphalt.

Saftig wie seltenDoch, der Schinken war gut gestern. Saftig wie selten. Vier Stunden hatte er im 180 Grad heissen Asphalt garen dürfen, verpackt in Backpapier, das mit einer Schnur verschnürt wurde, worauf das Fleisch auch noch in eine Mehlsackhülle kam, um dann per Flaschenzug in den Asphalt abgeseilt zu werden - wer es genauer wissen will, findet hier die Kochbeschreibung. All das spielte sich im Val de Travers ab, im Restaurant der stillgelegten Asphaltmine von La Presta nah Travers NE. Das Essen nach einem Absinth-Apéro schmeckte umso besser, als die vorangegangenen fast zwei Stunden Führung in die Mine sich bei acht Grad Celsius abgespielt hatten, wir bekamen kalte Füsse. Mehr zu unserem kleinen Abenteuer in der Romandie morgen. Ah ja, das muss ich noch loswerden: Beim Asphaltschinken handelt es sich um das Festessen der einstigen Mineure. Heute kocht das Café des Mines pro Jahr gut fünf Tonnen Schinken.

wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Musikfernsehen & Charts im Wandel: Von MTV-Legenden zur Streaming-Macht
wallpaper-1019588
Wann wird es für deinen Mops bei Hitze gefährlich?
wallpaper-1019588
Algarve News vom 09. bis 15. Februar 2026
wallpaper-1019588
Steigender Proteinbedarf im Alter – warum dein Körper ab 40 mehr Eiweiß braucht als je zuvor