Rudi und die Kantsche Erhabenheit

Rudi und die Kantsche ErhabenheitAm Deich

Liebe Leser!

Deichschaf Rudi hat einen Fernkurs in Philosophie belegt und versucht nun für uns im Selbstversuch am Deich dynamisch-erhabene Empfindungen gegenüber der Zähmung der Natur zu entwickeln. Die gegensätzliche Erfahrung von augenblicklicher Hemmung der Lebenskräfte und der sich im nächsten Moment stärkeren Ergießung derselben macht Rudi so schwummerig, dass es ihm fast die Petersilie verhegelt. Verhagelt.

Rudi erfährt hier angesichts des Deiches ein Wohlgefallen an inneren Vorgängen, die durch die Erfahrung von etwas Unbegrenztem und Großem ausgelöst werden und dem Schaf an sich vor Augen führen, dass alltägliches Grasfressen und Wiederkäuen in der Konfrontation mit Höherem ( dem Deich ) zur Nichtigkeit verkommt, während diese Erkenntnis das Schaf zu etwas Höherem in sich selbst finden läßt, was es befähigt, dem Anblick der Naturgewalt „Watt“ zu widerstehen.

Sehr geehrter Herr von & zu Guttenberg – dieser Artikel ist nicht abgeschrieben, sondern zitiert Ansichten von Immanuel Kant, einem verkanteten Genie des 18. Jahrhunderts.


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