Rückblick

Von Terri

vor ein paar Tagen war ich mit meiner Familie eine längere Zeit auf der Autobahn A8 in Richtung Süden unterwegs. Die Autobahn war stark befahren und die Fahrt verlief meist stockend, Schrittempo und dann ging es zeitweise wieder recht Flotti - Karotti. Ich fühlte mich "Angsttechnisch" gut gerüstet..

Ja ok, ich war ja auch nicht alleine unterwegs, es gab Zeiten da konnte ich weder in Bekleidung noch als Beifahrer entspannt mitfahren. Entspannend ist schlicht untertrieben, es war ultra heftig, unmöglich bis panisch Erschreckend.

Und dann machte es wieder "Klick" im Kopf. Innerhalb einer Turbosekunde kam die Angst in mir hoch.
Ich hatte in meinem Kopf die Angst aktiviert, wie so ein Schalter um das Licht einzuschalten.

Der Kopf, oder exakter das Gehirn gab auch in einer Turbogeschwindigkeit den Befehl >> Wie gehts denn so << an alle körperlichen Funktionen und Bereiche des Körpers aus und stellte, wie soll es auch anders sein, ein Signal des Unwohlsein und leichte Schwäche fest.

Ich nahm ein Dextro - Energy zu mir, es brauselte auf der Zunge und schmeckte nach Erdbeerer, schmeckte mir nicht so besonderst, doch ich verspürte leichte Verbesserung und Stärkung in mir.

Das ganze hielt nicht lange an.
Ein Baustellenschild mit Überführung auf die gegenüberliegende Fahrtrichtung erschien auf der rechten und linken Seite. Ich nahm meine ganze Konzentration zusammen und sprach mir selbst Mut und Tugend zu.

Die Überführung und die Baustelle dauerte und dauert, ich hielt ständig nach Nothaltepunkte beziehungsweise Baustellenausfahrten etc. ausschau. Aja hier wäre eine Möglichkeit eines "Stopps" möglich gewesen.

Ich verspannte immer mehr und fragte mich innerlich, ob mir mein Medikament auch wirklich helfen könne..?

Die richtige Fahrbahn hatte mich wieder, nur standen wir erneut in der Autoschlange und in der Ferne kam schon wieder der Hinweis, dass es in 600 Meter auf die andere Seite rüber geht.

Ich war fertig und kaputt und erzählte das sofort meiner Frau. Weiter beschloss ich meine Frau zu bitten, dass wir die Sitzplätze umgehend tauschen, weil es mir einfach zu viel wurde!

Auch das war immer so in meinem Kopf ein "No Go" , so etwas kann man doch nicht machen und so, dadurch wurden in solchen Momenten meine Ängste gesteigert, weil keine Lösungen -/ Auswege greifbar waren!

Da wir mitten in der Autoschlange standen und keine Bewegung war, konnte wir letztlich die Positionen tauschen und niemand hupte. Danke Ihr Lieben..

In dieser Situation dachte ich wie so oft, was denken den jetzt die "ANDEREN" von mir?

Egal, so war es in diesem Moment richtig.

Bye.