RP – 05.11.2014: Kein Verständnis mehr für die Lokführer


Lesermeinung:

“Während eine kleine Berufsgruppe ihrem grundgesetzlich geschützten Streikrecht nachkommt und die halbe Bundesrepublik lahmlegt, betreibt ein Heer von Presseleuten Meinungsmache gegen hart erkämpfte demokratische Grundrechte und macht sich damit zum Steigbügelhalter der Wirtschaft.

Wie wäre es, wenn die Demokraten dieses Landes diesen erneuten Streik als ein legitimes „Aufwecken“ der Bevölkerung aus der alltäglichen Lethargie verstehen würden. Der Sinn eines Streikes ist ja nicht nur die kollektive Druckausübung abhängig Beschäftigter ihre soziale und vor allem materielle Situation zu ihren Gunsten zu verbessern, sondern auch die Allgemeinheit und Politiker auf Missstände aufmerksam zu machen.

Leider hält sich die Solidarität mit Streikenden jedweder Couleur in unseren Breitengraden in Grenzen. Sie werden als störend für den alltäglichen Ablauf wahrgenommen und nicht als individuelles demokratisches Machtinstrument gegen die Mächtigen. Wer sind wir, anderen höhere Löhne abzusprechen oder deren Forderungen als absurd abzutun, während wir selbst immer nach mehr Geld, mehr Mammon gieren, um diesen Planeten zu Tode konsumieren. Letztlich wird doch nur noch eine Unterbrechung des Warenstroms oder der eigenen Mobilität in der Bevölkerung wahrgenommen. Und damit halten Bahner und Piloten (immer noch) eine wundersam demokratische „Waffe“ in ihren Händen…”


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