Rote Beete – Gesund leben und essen

Von Wunderbaum

In diesem Artikel wird die Rote Beete, die auch Rote Rübe teilweise genannt wird, behandelt.

Rote Beete – Ursprung

Mit dem Vormarsch der Römischen Armee nach Mitteleuropa gelangte auch die Rote Beete nach Deutschland. Die Rote Beete hat ihre Abstammung von der Wilden Rübe. Die Wilde Rübe tritt in Nordafrika oder Südeuropa auf. Die Rote Beete hat eine Lebensdauer von zwei Jahren, wobei die markante dicke Rübe bereits im ersten Jahr gebildet wird. Diese Rübe kann ein Gewicht von ungefähr einem halben Kilogramm erreichen. Die Rübe weist bei dieser Ausbildung eine Kugelform auf. Im zweiten Jahr bildet sich die für die Fortpflanzung wichtige Blüte aus. Die Fortpflanzung erfolgt dabei zwittrig.

Rote Beete – Anwendungsgebiete

Die Rote Beete weist eine markante rote Farbe auf, so dass in der Geschichte der Farbstoff für die Einfärbung von Textilien verwendet werden konnte. Derweiteren enthält die Rübenfrucht das Vitamin B. Vitamin B gibt es in verschiedenen Variationen. So ist das Vitamin B1, welches den Namen Thiamin trägt, gut für die Schilddrüsenfunktion. Das als Riboflavin bezeichnete Vitamin B2 kann gut gegen Migräne eingesetzt werden und erhöht zudem die Speicherfunktion des Gehirns. In der Roten Beete taucht zudem noch Kalium und Eisen in geringen Mengen auf. Auf 100 Gramm Rote Beete sind 0,9 Gramm Kalium enthalten. Die Rübe fördert beim Verzehr die Leistungsfähigkeit von Menschen, da in der Frucht Nitrate vorhanden sind. Nitrate sind Salze und für alle Pflanzen wichtig als Nährstoff.

Rote Beete – Anbau und Speisen

Die Rote Beete taucht mittlerweile in vielen Gebieten Europas auf und wird gerne im Winter verzehrt. Dabei findet man das Gemüse gerne auf Salaten oder als Beilagen zu anderen Gerichten. Die Rübe hat sogar die Fähigkeit, den Urin beim Menschen rötlich zu verfärben. Es kann nicht nur die Rübe, sondern auch die Blätter entsprechend bei Bekochung als Nahrung zu sich genommen werden. Zudem gilt der Saft aus der Roten Beete als natürliches Blutdrucksenkungsmittel.

Marc Krüger
Bilder (margenauer/pixabay.de)