ROM – Teil 6 – Hingabe – Gottvertrauen

Liebe Leserin und Leser dieser Seite.

Wie alles in dieser Homepage schreibe ich auch in Mühlis Kuhblog ohne Regeln und wie es mir gerade einfällt. bzw. was aus meinem Herzen kommt. Nachdem ich vor einiger Zeit über meine Ängste und Zweifel geschrieben habe, möchte ich euch heute etwas über Hingabe erzählen.

Hingabe und Gottvertrauen Bio Heuregiongehören für mich zusammen. Egal ob wir jetzt dem Leben oder so wie ich Gott vertrauen, ist zweitrangig.  Gott ist für mich das Leben. Normalerweise brauche ich ja gar nichts mehr zu schreiben, denn wenn wir uns dem Leben hingeben und Gott vertrauen, dann brauchen wir keine Worte mehr.

Es ist dies ein Gefühl, welches uns keiner mehr nehmen kann und dass sich genauso wenig wie die Liebe und Dankbarkeit erklären lässt. Ja wenn wir uns dem Leben hingeben, dann sind wir automatisch dankbar, glücklich und zufrieden. Sich dem Leben hingeben, heißt einverstanden sein mit dem WAS IST und es nicht immer anders haben zu wollen.

Die Heiligen in ROM sind ein gutes Beispiel für mich, was Hingabe und Gottvertrauen betrifft. Hier im Petersdom könnt ihr die geschmückte Statue des Hl. Petrus sehen. Dies geschieht nur einmal im Jahr bei Peter und Paul, dem höchsten Fest der Stadt ROM.

Die geschmückte Statue des Hl. Petrus im Petersdom in Rom

Die geschmückte Statue des Hl. Petrus im Petersdom in Rom

Diese Heiligen Menschen der Kirche sind für mich so etwas wie das Sinnbild für Gottvertrauen und Hingabe. Sie haben das Leben angenommen, so wie es ist. In ihrem grenzenlosen Gottvertrauen konnten ihnen Probleme, Schwierigkeiten, Schmerzen, Leid, ja selbst der Tod nichts anhaben.

Hier das Grab des Hl. Petrus im Petersdom in ROM. In diesem Grab befindet sich auch die Palliennische.

Die Rückwand der Palliennische wird von einem byzantinischen Christusmosaik aus dem 8. Jahrhundert geschmückt. In ihr steht ein vergoldeter Schrein, in der die Pallien, die Amtsabzeichen der lateinischen Metropoliten aufbewahrt werden. Jedes Jahr am Hochfest Peter und Paul, den 29. Juni, entnimmt der Papst die im Schrein liegenden Pallien und verleiht sie den im Laufe des letzten Jahres neu ernannten Metropoliten in einer dafür vorgesehenen Zeremonie.

Palliennische - Helmut Mühlbacher

Die Rückwand der Palliennische wird von einem byzantinischen Christusmosaik aus dem 8. Jahrhundert geschmückt. In ihr steht ein vergoldeter Schrein, in der die Pallien, die Amtsabzeichen der lateinischen Metropoliten aufbewahrt werden.

Erzbischof Franz Lackner und Papst Franziskus

Jedes Jahr am Hochfest Peter und Paul, den 29. Juni, entnimmt der Papst die im Schrein liegenden Pallien und verleiht sie den im Laufe des letzten Jahres neu ernannten Metropoliten in einer dafür vorgesehenen Zeremonie. Unser Erzbischof Franz Lackner aus Salzburg hat das Pallium dieses Jahr 2014 bekommen und uns zu dieser Übergabe in den Petersdom eingeladen.

Nun aber wieder zur HINGABE:

Danke lieber Gott für AllesDANKE lieber Gott für ALLES !! dieses Gebet, diese 5 Worte und dieses Buch sind für mich Hingabe pur.

Hingabe an das Leben

Hingabe an Gott

Hingabe an die Menschen

Hingabe an die Liebe

Hingabe an den Augenblick, an die Schönheit, an das Hier und Jetzt, an die Natur und unsere Schöpfung

Ja diese 5 Worte spiegeln auch das Gottvertrauen wieder.

Wenn wir für alles dankbar sind, was Gott und das Leben uns schenkt, dann Leben wir

Papst Johannes Paul II

Papst Johannes Paul II

diese Hingabe der Heiligen, Märtyrer und Vorbilder der Kirchengeschichte. Deswegen sind wir noch lange keine Heiligen, haben trotzdem viele Schwächen, Ängste, Zweifel, Fehler und Sünden.

Doch wir haben das aller wichtigste in unserem Leben erkannt. Unser Leben können wir nur so annehmen wie es derzeit ist, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Aber wir dürfen darauf vertrauen, wenn wir etwas TUN, dass es besser, schöner, und vor allem glücklicher wird.

Der Heilige Papst Johannes XXIII

Der Heilige Papst Johannes XXIII

In DANKE lieber Gott für ALLES geht es darum, auch Gott und dem Leben zu vertrauen. Gibt es etwas schöneres für unseren Schöpfer, als wenn wir dankbar sind, für alles was wir bekommen und ihm gleichzeitig sagen:

“Lieber Gott, ich habe zwar keine Ahnung, wofür das gut sein soll und ich sehe, darin keinen Sinn, ja es bereitet mir sogar Kummer und Schmerz, aber ich vertraue Dir. Irgendwann kommen auch für mich wieder schöne Zeiten.”

Ja das Vertrauen zu Gott, das Gebet und die Dankbarkeit für das was ist, ersetzen die Psychiater, Psychologen, Medikamente, Schlafmittel, Wahrsager, Burn Out Kliniken und alles, was mit unseren negativen Gefühlszuständen zu tun hat.

Hier das Grab der Hl. Katharina von Siena, welche ihr Leben voll und ganz Gott anvertraute

Hier das Grab der Hl. Katharina von Siena, welche ihr Leben voll und ganz Gott anvertraute

5 Worte – die unser ganzes Leben verändern können. Leider muss ich tausende Seiten darüber schreiben und viele Stunden reden, um diese 5 einfachen Worte und den Sinn dahinter zu erklären. Irgendwann wünsche ich mir, dass wir alle diese 5 Worte leben und nichts mehr zu erklären brauchen.

DANKE lieber Gott für ALLES – diese Lebenseinstellung macht uns wunschlos glücklich und zufrieden, egal ob wir Ängste, Zweifel oder Sorgen haben.

DANKE lieber Gott für ALLES – ist reine Hingabe und das höchste Gottvertrauen.

sonnige Grüße von Helmut

 


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