Rohkost Senf – das Geheimnis der Zubereitung

„Senf? Was soll ich denn über Senf schreiben? Achim mach du mal, ist ja dein Rezept. Ich gehe Fotos machen“, mit diesen Worten hat Ute mich zum Schreiben verdonnert. „Alles klar!“, dachte ich mir, „so schwierig kann das doch nicht sein.“ Senf ist super. In meiner ersten roh veganen Phase, in der Ute und ich wirklich puristisch ohne Salz und Pfeffer unterwegs waren, hat mir Senf echt stark gefehlt. Denn eigentlich wird jede Salatsauce mit ein wenig Senf zum Hochgenuss. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen. Gekaufter Senf aus dem Glas ging ja auf gar keinen Fall, also habe ich am Anfang selbst viel herumexperimentiert – mit mäßigem Erfolg. Im nächsten Schritt habe ich das Internet gefragt. Nach vielen durchforsteten Blogs und recherchierten Rezepten war klar, das Geheimnis eines guten Senf liegt im Fermentieren der Senfkörner. Traditionell werden Senfkörner mit Traubenmost (daher das englische Wort „mustard“), Essig, Salz und Gewürzen zusammen zwischen zwei Steinen vermahlen. Heraus kommt die Senfpaste. Wenn Fermentation also das Geheimnis ist, musste ich also einen Weg finden, wie man Senfkörner fermentiert. Mit dem Wissen und einigen Anregungen habe ich dann einfach Essig mit Senfkörnern zusammen gegeben und für einige Tage stehen gelassen. Bereits nach dem zweiten Tag dufteten die fermentierten Senfkörner wie eine typische Senfpaste. Also ab in den Mixer. Der erste Versuch war viel zu scharf. Also das Ganze milder und süßer machen. Nach einigen Versuchen stand fest, dass Äpfel und Datteln gut passen. Fertig war der Senf. Und damit ihr nicht wie ich 30 Versuche starten müsst, um leckeren Senf selber zu machen, findet ihr hier das Rezept.

Zutaten:

  • 5 EL Senfkörner
  • 1 Apfel
  • 2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Apfelessig
  • 6 Datteln
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

  1. Die Senfkörner für ca. 2-3 Tage in Apfelessig einweichen.
  2. Sie Senfkörner abgießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.
  3. Die Senfkörner mit dem Apfel, Kurkuma, Datteln, Olivenöl, Salz und Apfelessig  im Hochleistungsmixer zu Senf verarbeiten.

Der Senf ist nicht nur eine super würzige Zutat für fast jedes Dressings, sondern wegen seiner emulgierenden Wirkung ist er auch fester Bestandteil von unserer rohen Mayonnaise und einigen Vinaigrettes für unsere Salate. Wenn es Burger gibt, darf der Senf auch nicht fehlen!

Wer Lust auf einen Workshop bei uns hat: HIER geht es zu allen Infos.

Über 150 leckere, einfache & inspirierende Rezepte gibt es außerdem in unserem Buch „Was dein Herz begehrt“.

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