RLW - Rare Limited Whisky LLC - Das Imwhiskment Interview

RLW - Rare Limited Whisky LLC - Das Imwhiskment Interview

Wie gestaltet sich das Bild des aktuellen Marktes, Herr Warth?

Ich unterteile den Markt zwischen dem Produzenten und dem Konsumenten, also dem Anbieter und der Nachfrage. Auf der Produzentenseite sieht man klar eine Tendenz zu Premiumstrategien. Das bedeutet, dass man sich in einem Whiskyportfolio von großen Gesellschaften wie beispielsweise Pernod Ricard, auf einige Marken fokussiert. Diese werden dann massiv mittels Marketing in den Vordergrund gestellt und ihre Einzigartigkeit hervorgehoben.Eben diese Einzigartigkeit geht oft mit höheren Einstiegspreisen einher. Es wird sehr viel Storytelling betrieben. Nehmen wir beispielsweise Highland Park: dort werden die Wikinger fokussiert, um diese in den Zusammenhang mit dem Whisky zu stellen. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, wie Premiumstrategien angewendet werden. Ein weiteres Beispiel sind die Macallan Einzelfassabfüllungen, von denen es vielleicht nur zwanzig Flaschen überhaupt gibt, weil das Fass irgendwo fünfzig Jahre im Lager herumstand. Das ist eine klare Strategie, die man bei den bestehenden Produzenten erkennen kann.Außerdem kann man die enorme Anzahl an Bewilligungen für neue Destillerien beobachten. Das sind wirklich Boomzeiten für die Produzenten. Die Tatsache ist, dass ein Destillat mindestens drei Jahre in Eichenfässern vor Ort lagern muss, damit man es Whisky nennen darf.  Und, dass man für eine Premiumstrategie mindestens fünfzehnjährigen Whisky braucht. In Anbetracht dessen, sind die Produzenten zumindest aus ökonomischer Sicht davon überzeugt, dass der Whiskyboom weiter anhält. Sonst würden sie heute in ein Geschäft investieren, das eigentlich in fünfzehn Jahren nicht mehr ertragreich wäre.Von daher denke ich, dass auf Seiten des Produzenten die Meinung vorherrscht, dass es sicher so weitergeht. Allerdings setzt wahrscheinlich  irgendwann der „Schweinezyklus“ ein, bei dem alle zur gleichen Zeit ihre Abfüllungen auf den Markt bringen. Das führt zu einem Einbruch der Preise – zumindest bei den Destillerien, die nicht über eine Top-Marke verfügen.Das ganze Interview gibt es hier: https://www.inwhiskment.de/erfolgreich-in-whisky-investieren/

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