Risen Prophecy - Into The Valley Of Hinnom

Risen Prophecy - Into The Valley Of Hinnom
Eines der neuen Zugpferde im Stall von Metal On Metal Records hört auf den Namen RISEN PROPHECY und es legt mit "Into The Valley Of Hinnom" den Nachfolger zur bereits sehr ordentlichen Debüt-Eigenpressung "Screaming For Death" vor. Die Band stammt aus dem englischen Sunderland und hat sich einem Stilmix verschrieben, der sich grob zwischen gemäßigtem Thrash Metal der britischen Schule und harscherem Power Metal der amerikanischen Prägung verorten lässt, der sich hier und da aber auch mit einschmeichelnden Gitarren etwas melodischer orientierten Tönen nähert. Zieht man das Intro und Outro ab, so bringt es das Album gerade mal auf vier reguläre Songs, so dass man versucht sein mag, von einer EP zu reden; doch die Stücke sind ausladend und bewegen sich in Spielzeiten zwischen sechs und elf Minuten, so dass wir am Ende doch 35 Spielzeit verbuchen und so von einem regulären Album sprechen können.Dieses gefällt mir persönlich sehr gut, denn angefangen von Jowita Kaminska-Peruzzis schönem Artwork bis hin zu den melodischen Arrangements sowie zum Gesang und den Lyrics gelingt es der Band hier, ein recht mystisch wirkendes Konzept zu entfalten, das den Songs eine gewisse Tiefe und beschwörende Wirkung verleiht. Gerade der Gesang von Frontmann Dan Tyrens leistet insoweit ganze Arbeit, sowohl in den tieferen, sonoren Tonlagen, wo er mich an eine Mischung aus Matt Barlow und Brian Ross erinnert, als auch in den Momenten, in denen er mit mehr Biss in höheren Gefilden wildert. Als Haupteinflüsse der Band vermute ich einerseits melodischere Vertreter der Thrash-Metal-Szene, wie wir sie etwa in ARTILLERY, FORBIDDEN oder auch XENTRIX finden, andererseits aber auch und vor allem die Barlow-Ära von ICED EARTH, wobei Ross Olivers Riffing natürlich nicht diese massive Prägnanz mitbringt, die einen Jon Schaffer auszeichnet.Doch die Band lässt sich nicht auf diese Einflüsse reduzieren, braut sie sich doch eine recht eigenwillige und somit spannende stilistische Mixtur zusammen, die etwa im Titelstück auch doomige und schwarzmetallische Elemente schlüssig mit dem Bandsound vereint. Einige dunkel und mystisch flirrende Gitarrenparts könnten hier auch von MAYHEM oder THORNS stammen, während mich harscher Sprechgesang in Verbindung mit harten, hektischen Riffs hier und da auch an ANTHRAX gemahnt. Doch, das Ganze wirkt vielseitig und doch homogen genug, um einen Bandcharakter auszumachen, der RISEN PROPHECY auf meine Liste der spannenderen Newcomer hievt, zumal die gezupften Passagen in den beiden Instrumentalen richtig gut sind und die eigentlichen Songs trotz ihrer ausladenden Struktur eingängig und prägnant sind, ja, einen durchaus beachtlichen Wiedererkennungswert haben. Immerhin brachten mich die ersten Hörproben des neuen Albums dazu, ungehört auch das Debüt zu ordern, und das passiert auch nicht jeden Tag.

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