Ride Along

Erstellt am 28. August 2014 von Ziemlichbestefilmkritiken
28. August 2014  |   Verfasst von Michael

Vor ein paar Tagen hatten wir ja bereits eine Verlosung zu Ride Along, bei der wir 5 Gewinner bekanntgeben durften. Jetzt kommt auch noch die Kritik zum Film. Ich wollte den Film ursprünglich schon im Kino sehen, doch wie es eben so ist, sind jede Menge anderer Dinge wichtiger gewesen, bzw. dazwischen gekommen. Jetzt, in meiner letzten Urlaubswoche, habe ich es dann endlich geschafft den Film zuhause anzuschauen. Die Freude war groß und ich kann euch sagen, dass sie durch den Film nicht getrübt wurde. Dabei spielt natürlich Kevin Hart eine große Rolle, denn er ist einfach urkomisch und hat schon bei Zwei vom alten Schlag gezeigt, dass er für lustige Momente gut ist, aber dazu später mehr. Jetzt erfahrt ihr erst mal, um was es überhaupt in Ride Along geht.

Inhalt:

Ben (Kevin Hart) arbeitet als Sicherheitsbeamter an einer Highschool und ist in seiner Beziehung mit Freundin Angela (Tika Sumpter) glücklich, auch wenn ihr Bruder James (Ice Cube) Ben für einen Versager hält. Um sich aber ihm gegenüber zu beweisen, versucht Ben in die Polizeiakademie von Atlanta aufgenommen zu werden. Als er eine Zusage bekommt ist er überglücklich und bittet James direkt um dessen Segen für eine Hochzeit zwischen ihm und Angela. Doch statt dem Segen bekommt er eine 24-stündige Kostprobe der Polizeiarbeit. James will Ben in Extremsituationen bringen und ihn auf diese Weise bloßstellen und vom Beruf des Polizisten abbringen. Doch die große Klappe von Ben hilft bei der Arbeit zwar hin und wieder, bringt die beiden aber auch in größte Schwierigkeiten…

Fazit:

Ich habe es ja bereits gesagt, ich mag Kevin Hart und schaue mir gerne Film mit ihm an. Seine Ausstrahlung, sein Themperament und seine Schauspielerei versprühen einfach gute Laune. Ich muss sagen, dass das für ihn natürlich auch ein Nachteil ist, denn anders als in einer Komödie, wie es Ride Along eben ist, könnte ich ihn mir nicht vorstellen. Aber genau deswegen passt er eben perfekt in die Rolle des Ben, einem tölpelhaften, aber charismatischen jungen Mann, der nur um die Aufmerksamkeit seines zukünftigen Schwagers kämpft.

Das ist auch das beherrschende Thema des Films. Kaum scheint es gut für Ben zu laufen, kommt direkt der nächste Fettnapf, in den er hinein tritt. Aber genau dieser Kampf um Anerkennung wird in Ride Along perfekt getroffen: übertrieben, aber eben nicht zu sehr. Für mich findet Tim Story hier genau die richtige Mischung. Zudem spielt Ice Cube den knallharten Bruder und Einzelgänger, was man ihm leider nicht in jeder Szene abkauft.

Das ist aber nicht der alleinige Grund, warum Ride Along nicht über einen “Gute-Unterhaltung-Film” hinauskommt. Er sorgt für Stimmung, es ist für die Männer ein wenig Geballer dabei und für die Frauen Dialoge zum dahinschmelzen (fremdschämen), so romantisch sind diese. Trotzdem bleibt der Film wohl eher was für die Männer unter euch, denn für einen reinen Männerabend taugt der Film allemal.

Michaels Wertung zu Ride Along:


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