Rezension/"Liebe auf den letzten Blick" von Lilli Beck

Titel: Liebe auf den letzten Blick
Rezension/Autorin: Lilli Beck
Verlag: Aufbau Verlag
Erschienen: Juli 2012
Genre: Frauenroman, Humor
Seitenzahl: 288 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch

ISBN: 978-3746627960
Taschenbuch: 8,99 Euro 
(Quelle: Lilli Beck Autorenseite)Leseprobe
Ich bedanke mit rechtherzlich beim Aufbau Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar.

Inhalt:
Trau keinem unter 60! Vier Umzüge und ein Todesfall: Mathilde und ihre Freundinnen gründen eine WG, um dem drohenden Seniorenheim zu entrinnen. Doch offensichtlich ist man mit 60 nicht viel schlauer als mit 20, und der schöne Plan schlägt fehl. Statt in der Oldie-Idylle finden sich die vier plötzlich im Mehrgenerationen-Chaos wieder. Und dass die Hormone genauso verrückt spielen wie früher, merken sie nicht nur an Hitzewallungen. Machen wir uns nichts vor: Eher bricht der Weltfrieden aus, als dass eine Frau über fünfzig noch einen Mann findet. Wer in dem Alter noch frei rumschlurft, braucht höchstens eine Krankenschwester. Eigentlich sind die vier die perfekte Besetzung für das, was sie vorhaben: Mathilde Opitz, patente Chefbuchhalterin in Frührente, die gut konservierte Star-Stylistin Irma, der gemütliche Gustl, der endlich den Tod seiner Frau überwinden will, und die lebenslustige Amelie, die ihm nur zu gern dabei behilflich wäre. Sie bringen alles mit, was eine WG in ihrer Altersklasse braucht: Erfahrungen mit den Kommunen der 68er, Kochkünste und die Erkenntnis, dass Altwerden nichts für Feiglinge ist. Und schließlich sollte man mit sechzig doch so abgeklärt sein, dass das Zusammenleben leichter fällt als in Sturm-und-Drang-Zeiten. Doch im Gegenteil: Schon bald gerät die WG in die Krise, und Mathilde ist auf der Suche nach zahlungskräftigen Mitbewohnern. Ausgerechnet dann taucht ein Mann auf, der sie so begeistert, dass ihr ihre Hitzewallungen wie Kinderkram erscheinen. Allerdings ist der noch nicht einmal fünfzig ... Aber geht der Trend nicht zum jüngeren Mann? Charmant und unglaublich komisch erzählt Lilli Beck von WG-Liebschaften, vergessenen Haschkeksen, altersbedingter Sturheit und anderen Problemen ihrer Golden Girls.Meine Meinung: Um dem Altersheim zu entkommen, gründen 4 rüstige Oldies eine WG. Es hat den Anschein, dass alles gut zu laufen scheint. Nur dass Mathilda sehr ordnungsliebend ist, während Irma nichts davon hält. Amelie, mit ihrem Hang zu Esoterik und Gustl, der über das Ableben seiner Frau hinwegkommen möchte und sich um das leibliche Wohl der WG Bewohner kümmert. Dann passiert das, was in den meisten WG´s passiert. Einer der Bewohner möchte ausziehen. In diesem Falle handelt es sich um Irma. Sie entschließt sich mit ihrem langjährigen Freund eine Beziehung einzugehen.Amelie und Gustl entdecken plötzlich die Liebe zueinander und suchen ihr eigenes Reich. Am Schluss sitzt Mathilda alleine in der großen Wohnung und zu allem Überfluss verliebt sie sich in einen jüngeren Mann, der aber nur Augen für ihre Kollegin Sophie hat. 
Eine ganz wunderbare Sommerlektüre, die beweist, dass man mit 60 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. Lilli Beck beschreibt die Ereignisse in der WG und die Protagonisten auf eine wunderbare Art und Weise. Sie zeigt, dass das Leben auch mit 60 Jahren noch einen Sinn hat und man sich nicht in seiner Wohnung oder einem Altenheim verkriechen muss. 

FazitLilli Beck hat eine humorvolle Lektüre geschrieben, in der sie zeigt, wie schön das Leben im Alter noch sein kann. Sie hat einen flüssigen Schreibstil, der es mir ermöglicht hat, das Buch innerhalb kurzer Zeit zu lesen. 

Meine Bewertung: 4/5 
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