
Die 15-jährige Antonia Lucia Labella, Tochter einer streng katholischen Mutter und Schülerin einer von Klosterschwestern geführten Mädchenschule wünscht sich nichts sehnlicher, als von Andy Rotellini geküsst zu werden. Doch dies ist nicht so leicht, denn Antonia wird von ihrer Mutter Amalia mit Adleraugen überwacht. Damit ihr Wunsch doch noch wahr wird, betet sie zu den Schutzpatronen, die es ja für (fast) alles gibt. Aber ob die ihr bei diesem Problem helfen können?
Donna
Freitas wurde in Rhode Island/USA geboren und studierte Philosophie und
Spanisch. Zurzeit arbeitet sie als Professorin an der Boston University.
Nebenbei verfasst sie Artikel für Zeitungen und Magazine zum Thema Religion und
Jugend. Donna Freitas Debütroman „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ erschien
im Jahr 2012 in Deutschland.
Das Cover
des Buches „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ ist in Rosa gestaltet. Es
zeigt die Zeichnung eines Herzes mit Pfeil und eines Heiligen sowie eine
To-Do-Liste von Antonia. Ich finde, dass das Cover gut zur Story des Romans
passt, da Schutzpatrone und Liebe darin eine große Rolle spielen. Schon von
Buchbeginn an fand ich schnell in die Geschichte hinein. Die Hauptperson der
Lektüre ist die 15-jährige Antonia, die ich schon bald ins Herz schloss und mit
der ich mich identifizieren konnte (da auch ich katholisch erzogen wurde). Zwar
geht Antonia auf eine von Nonnen geführte Mädchenschule und ihre Leidenschaft
sind Heilige, doch trotzdem leidet auch sie an ganz normalen Teenie-Problemen.
Besonders musste ich darüber schmunzeln, dass sie regelmäßig Briefe an den
Vatikan schreibt, mit Vorschlägen, für welche Dinge Heilige ernennt werden
sollen. Es ist schon interessant, für was es alles Heiligen gibt – ich kannte
einige gar nicht. Erzählt wird „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ aus der
Ich-Perspektive von Antonia. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.
Somit eignet sich die Lektüre auch für jüngere Leser. Am Ende des Jugendbuches war
ich ein wenig traurig, dass es jetzt vorbei ist, weil die Lektüre mich gut
unterhalten konnte und ich Antonia lieb gewonnen habe. Sie verändert sich im
Verlauf des Romans recht stark und überdenkt ihr Leben nochmal. Am Schluss
werden viele offenen Fragen geklärt, zum Beispiel, woher Antonias Leidenschaft
für Heilige kommt usw. Empfehlen würde ich „Antonia Lucia Labellas brillanter
Plan“ Mädchen ab 13 Jahren und älter.Als Fazit zu „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat und es nichts zu bemängeln gibt. Der Roman hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und unterhalten. Ich kann euch nur empfehlen: Lest das Buch! Ihr werdet es nicht bereuen.
An Blogg dein Buch und Gabriel für
die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars
Quelle: lovelybooks.de/autor/Donna-Freitas/;
Bildquelle: Gabriel Verlag; Alle Rechte am Cover liegen beim Verlag.
