[Rezension] Wunschgeflüster von Melina Gerosa Bellows

Wunschgeflüster

Melina Gerosa Bellows: Wunschgeflüster

Knaur, Juni 2011

Taschenbuch

396 Seiten

ISBN: 9783426638408

Preis: 8,99 €

 


Inhalt:

Es gibt nur ein paar Möglichkeiten im Leben, um sich etwas zu wünschen. Zum Beispiel, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Oder beim Ausblasen einer Geburtstagskerze. Oder wenn man eine ausgefallene Wimper wegpustet. Oder … Willkommen in der Welt von Bella! Schon ihr ganzes Leben nützt sie jede Gelegenheit, um ihre Wünsche in die Welt hinauszuflüstern. Als Kind träumt sie von glatten Haaren und fröhlicheren Eltern. Als Teenager wünscht sie sich nichts sehnlicher als den ersten, perfekten Kuss. Und später, als erfolgreiche Journalistin, dürften es ruhig ein paar Pfunde weniger auf den Hüften sein. Doch ihr allergrößter Wunsch bleibt immer derselbe: ihren Zwillingsbruder von seinem Autismus zu befreien. Erst als sie ihn fast verliert, lernt sie, ihn so zu akzeptieren, wie er ist – und mit ihm auch sich selbst …


Meinung:

Melina Gerosa Bellows erzählt die Geschichte von Bella und ihrem autistischen Zwillingsbruder. Zum ersten Mal begegnet man Bella im Jahr 1974 und begleitet sie von dort an durch ihr Leben und durch verschiedene Situationen. Man erlebt wie sie älter und auch reifer wird und erlebt, wie sie sich verändert. Die Thematik der Selbstfindung steht hier eindeutig im Vordergrund. Und obwohl die Autorin dabei nicht wirklich oberflächlich bleibt, kam es mir dennoch oberflächlich vor. Ich habe keinen Bezug zu Bella aufbauen können. Bei einer solchen Lebensgeschichte finde ich es jedoch sehr wichtig, einen Bezug zum Hauptprotagonisten zu haben, da mich die Geschichte sonst schnell langweilt. Und genau dies ist auch hier geschehen. Ich fand es hat sich alles unheimlich in die Länge gezogen und ich hatte gar keine richtige Lust, das Buch zu lesen.

Ich habe Wunschgeflüster dann für ein anderes Buch unterbrochen. Und dann habe ich noch ein anderes gelesen. Und noch eines. Und nun kann ich mich einfach nicht mehr aufraffen, weiterzulesen. Somit hake ich es nun als abgebrochen auf Seite 162 ab. Ein bisschen schade finde ich das schon, da mich die Geschichte wirklich interessiert hat. Aber darauf, mich durch ein Buch zu quälen, habe ich auch keine Lust – denn dafür gibt es einfach zu viele schöne Bücher.

Fazit:

Eine interessante Geschichte, welche aus meiner Sicht einfach nicht gut umgesetzt wurde. Mich hat das Buch nicht wirklich angesprochen, was vor allem daran lag, dass ich keinen Bezug zur Hauptprotagonistin aufbauen konnte. Somit habe ich das Buch abgebrochen.

 

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