Rezension: Urbat. Der verlorene Bruder

Von Kielfeder

Bree Despain – Urbat. Der verlorene Bruder



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Kurzbeschreibung:
Grace hat das größte Opfer gebracht, um Daniel zu heilen – sie hat ihre Seele in die Klauen des Wolfes gelegt. Nun muss sie ein Hund des Himmels werden. Auf der Suche nach ihrem abtrünnigen Bruder Jude kommt sie dem mysteriösen Talbot näher. Der Wolf in ihr wächst und sie entfremdet sich von Daniel. Sich des dunklen Weges, den sie einschlägt, nicht bewusst genießt Grace ihre neuen Fähigkeiten – und bemerkt nicht, dass ein alter Feind tödliche Fallen auslegt…
Qualitativ schwächer als Teil 1!
Teil 1 der Urbat-Bücher hat mir gefallen, doch wenn ich noch eben kurz auf meine Rezension zurückgreife, so gab es doch auch dort schon kleine Schwächen.
Mit der Fortsetzung bin ich nun weniger zufrieden.
Zur grundsätzlichen Handlung möchte ich hier weniger sagen, da man diese Rezension wohl nicht lesen wird, ohne vom Vorgängerbuch Kenntnis zu haben.
Fakt ist, dass Grace mir durchgehend tierisch auf die Nerven ging. Auch Daniel hat sich mit seinem Verhalten bei mir keine Lorbeeren verdient. Die Figuren handeln einfach nur komplett unverständlich und nicht nachvollziehbar und den größten Teil des Buches verbrachte ich gedanklich gähnend damit, mich zum Weiterlesen zu zwingen.
Zwar gibt es auch gute Abschnitte, wo die Autorin zeigt, dass sie das Legen von falschen Fährten und das Aufzeigen vollkommen neuer Möglichkeiten nicht verlernt hat, aber das Gegenteil überwiegt deutlich.
Bree Despain hat mich mit Urbat 2 mehr enttäuscht als begeisert und auch das vorhersehbare und gleichzeitig furchtbar offene Ende treiben die Spannung auf Teil 3 nicht gerade in die Höhe.
Ich gebe dem Buch ein paar Sympathiepunkte und einige Pluspunkte für die guten Augenblicke, doch mehr kann die Geschichte von mir nicht erwarten.
Bewertung: