[Rezension] Trywwidt - Die Kaiserin der ewigen Nacht von Klara Bellis

[Rezension] Trywwidt Kaiserin ewigen Nacht Klara Bellis

Käferkacke! - Die Elfe Trywwidt hat es vermasselt. Ausgerechnet während ihrer Wache ist die gefährlichste aller Pflanzen aus dem Gewächshaus verschwunden: die »Kaiserin der ewigen Nacht«. Die gesamte Menschheit ist in Gefahr. Schnell weiß Trywwidt, wo die blutsaugende Pflanze steckt: ausgerechnet bei Klaus, dem wohl vertrotteltsten Botaniker der Welt! Die Zeit wird knapp. Gestrandet in der Menschenwelt, sucht die Elfe einen Verbündeten für ihre Jagd auf die Blutsaugerin. Am besten einen, der sich ebenfalls mit dem Saugen von Blut auskennt. Aber kann sie ihrem Helfer wirklich vertrauen? Schon bald muss Trywwidt begreifen, dass die mörderische Pflanze ihr geringstes Problem ist. Wer wissen will, was die »Kaiserin der ewigen Nacht« mit der Pest im Mittelalter zu tun hat; wie wundersam die Erotik zwischen Elfen und Vampiren ist und mit welchen absonderlichen Schimpfwörtern Elfen nur so um sich werfen, ist hier bestens aufgehoben. Quelle
[Rezension] Trywwidt Kaiserin ewigen Nacht Klara BellisMitten unter den weißen Blütenschafen lauerte der schwarze Wolf. So schwarz, dass es vor den Augen flackerte wie ein Riss in der Realität.
[Rezension] Trywwidt Kaiserin ewigen Nacht Klara Bellis
Auf den ersten Blick sieht es aus, als ob den Leser eine Vampirgeschichte erwartet. Allein das Cover und der Titel schreien förmlich danach. Aber was ist, wenn dort zwar ein Vampir vorkommt, dieser aber nicht im Fokus steht, sondern viel mehr ein Lebewesen, welches nicht als Protagonist erwartet wird?
Der Schreibstil der Autorin ist sehr interessant. Er ist einfach zu verstehen und spannend. Witzig war für mich, dass die Elfe z. B. mit dem Wort Käferkacke geflucht hat. Das lockerte die Geschichte auf und machte sie witzig und interessant.
Die Charaktere waren sehr originell. Zum einen begleiten wir Trywwidt auf ihrer spannenden Mission, die Königin der Nacht zu finden. Trywwidt ist eine sympathische, witzige Elfe, welche vor allem durch ihren Drang nach blöden Missgeschicken heraussticht. Auf ihrer Mission trifft sie auf Korwin, einem Vampiren, der gerne Musik komponiert und eigentlich ein normales Leben führt. Durch sein Zusammentreffen mit Trywwidt ist er auch auf der Suche nach der Königin der ewigen Nacht, einer Pflanze, die Blut saugt und Menschen zu Nachtwandlern verwandelt, involviert. Dem verfällt auch Klaus, einem Botanikstudent. Generell haben mir die Charaktere gut gefallen. Allerdings waren es mir teilweise einfach zu viele Haupt- und Nebencharaktere, sodass ich anfangs Probleme hatte, die ganzen Namen zuzuordnen.
Das Buch weist viele Perspektiven und Handlungsstränge auf und am Anfang hatte ich mich gefragt, wie die Autorin diese alle miteinander verknüpft und ich muss sagen, dass ihr das gut gelungen ist. Irgendwann machte alles Sinn und alle Handlungsstränge liefen ineinander, sodass einiges klarer wurde. Die Geschichte konnte mich von Anfang an packen, hatte aber an manchen Stellen an Fahrt verloren und hatte sich etwas gezogen. Allerdings überwiegen die spannenden Stellen, sodass ich das Buch empfehlen kann.
Den Inhalt fand ich sehr spannend und originell. Ich kann mich nicht daran erinnern schon mal etwas ähnliches gelesen zu haben. Die Autorin hat in ihrer Geschichte zwei Welten geschaffen, wobei die eine unserer zwar gleicht, aber wiederum auch nicht. Im Laufe des Buches trifft der Leser auf Elfen, Menschen und einen Vampir, die sehr unterschiedlich sind. Und natürlich auch auf die Königin der ewigen Nacht. Vor allem die Elfenwelt und die Bewohner haben es mir angetan, da sie einfach sehr verrückt sind. Ich konnte viel lachen, aber auch viel mit fiebern.
Im ersten Moment scheint das Buch in sich abgeschlossen, denn die Gefahr wurde gebannt und so einige Fragen beantwortet. Allerdings arbeitet die Autorin am zweiten Band, sodass Trywiddt im zweiten Teil noch einmal den Leser mit ihrer Art verzaubern kann.
Wenn ihr noch spannende Informationen und Hintergrundwissen erfahren wollt, schaut doch einmal hier nach. Dort erzählt die Autorin viel zu ihrem Buch.
[Rezension] Trywwidt Kaiserin ewigen Nacht Klara BellisGesamtbewertung: 4,3 Sterne


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