Rezension: The Message - Tibor Rode

Rezension: The Message - Tibor Rode

© Bastei Lübbe

The Message| Tibor Rode |

Verlag: beThrilled (Bastei Lübbe) 2017

Seiten: 209 ISBN: 9783732532902

MEINE BEWERTUNG 

-Fesselnder Thrill-Chat Kathy erhält einen Kettenbrief via Mail, der eine Todesdrohungen enthält. Sie nimmt die Nachricht nicht ernst und teilt sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Seither hat niemand etwas von Kathy gesehen, gelesen oder gehört. Und ihre Kommilitonen rätseln, was geschehen sein kann.
"The Message" ist ein ungewöhnlicher, dafür äußerst fesselnder Thriller, der im Stil eines Chats angelegt ist.

Ich habe dieses Buch durch die Rezension einer Lesefreundin entdeckt und aufgrund des sonderbaren Stils war sofort mein Interesse geweckt. Ein Thriller, der nur anhand von Chat-Nachrichten geschildert wird? Ich war skeptisch, ob das funktioniert.

Kathy postet in ihrer Anthropologie-Gruppe das Kettenmail und war nicht mehr gesehen. Ihre Kommilitonen werden unruhig. Sie fragen sich, was mit Kathy geschehen ist, interpretieren trotzdem nicht zu viel Bedeutung in ihre Abwesenheit. Doch dann wird Kathys Leiche ausgerechnet im Moor entdeckt!

Das Moor als Fundort lässt den anderen Studierenden die Haare zu Berge stehen. Einerseits beinhaltet die Kettennachricht Hinweise darauf, andererseits schnippseln sie aktuell im Seminar an einer tausende Jahre alten Moorleiche herum. Kann das ein Zufall sein?

Und so beginnt der Chat in dieser Gruppe fesselnd und interessant zu werden. Neben den Kommentaren und Erörterungen der Studierenden, ist der Lehrveranstaltungsleiter - also Professor - beim Chat dabei. Sie ziehen sich gegenseitig auf, gehen flapsig mit den Ereignissen um, dennoch merkt man, dass ihnen mulmig wird, und die Angst sie treibt. 

Obwohl ich anfangs skeptisch war, habe ich mich herrlich amüsiert. Vom Gefühl her nimmt man die Rolle eines Voyeurs oder Hackers ein, der sich zu diesem privaten Chatverlauf Zugang verschafft. Anfangs sind die Studierenden noch gut drauf. Doch je mehr sich die unheimlichen und bedrohlichen Ereignisse häufen, desto intensiver spürt man die Angst aus ihren Posts heraus.

Die Figuren bleiben im Großen und Ganzen relativ blass, was eben am Chat-Charakter liegt, und gerade deshalb recht authentisch und besonders spannend zu lesen ist.

Die Handlung selbst ist gut durchdacht, auch wenn mich die Hintergründe nicht überraschten. Hier hatte ich ziemlich früh eine Vermutung, die sich im Verlauf des Chats gefestigt und am Ende bestätigt hat. 

Bemerkenswert ist neben dem Thrill-Effekt der Gruselschauer, der sich aufgrund des Kettenbriefs und der Moorleiche aus dem Anthropologie-Seminar ergibt. Man kriegt es wirklich mit der Angst zutun, wenn man durch den Chat der Studenten fliegt. 

Aufgrund der Darstellung als Chat und der geringen Seitenzahl ist „The Message“ rasch gelesen, und kann daher als feines Grusel-Thriller-Häppchen betrachtet werden.

Unterm Strich hat Tibor Rode mit „The Message“ einen außergewöhnlichen und gruseligen Thriller geschrieben, der für zwischendurch absolut fesselnd zu lesen ist.

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