[Rezension] Sternenmeer (Band 1) von Tanja Voosen

[Rezension] Sternenmeer (Band 1) von Tanja Voosen

Verlag: Impress / Carlsen
Original-Titel: Sternenmeer
Übersetzer: -
Seitenanzahl: 293 
Preis: 3,99€ (eBook) 
ISBN-13: 978-3-646-60352-1
Erscheinungsdatum: 03. August 2017
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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[Rezension] Sternenmeer (Band 1) von Tanja Voosen
**Für die perfekte Sommerliebe muss man nach den Sternen greifen**Wenn Laurie in ihrem Leben nicht weiterweiß, sucht sie nachts den Himmel nach Sternschnuppen ab, um sich all ihre Probleme wegzuwünschen. Doch davon bräuchte sie im Moment eine ganze Menge. Ihre Eltern streiten nur noch und wollen sie diesen Sommer ausgerechnet in das Feriencamp ihres Onkels abschieben. Um das zu verhindern, ist Laurie alles recht. Nur leider geht ihr Plan nach hinten los und endet damit, dass sie aus Versehen Derek, den unausstehlichen Bruder ihrer besten Freundin küsst. Aber es kommt noch viel schlimmer: Nicht nur muss sie trotzdem ins Camp fahren, sie läuft dort auch prompt wieder Derek über den Weg…//Alle Bände der romantisch-humorvollen Young-Adult-Reihe:-- Band 1: Sternenmeer-- Band 2: Mondfunken//    Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden und haben ein abgeschlossenes Ende.  Quelle: Impress / Carlsen

[Rezension] Sternenmeer (Band 1) von Tanja Voosen


[Rezension] Sternenmeer (Band 1) von Tanja VoosenSchreibstil:

Mit ihrem leichten und sehr humorvollen Schreibstil, macht es mir Tanja Voosen leicht, ihr Buch mal eben zu verschlingen. 
Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von Laurie.
Meinung:
Der Beginn des Buches ist mehr oder weniger etwas unspektakulär. Der Klappentext verrät meiner Meinung nach einfach zu viel. Bis auf ein paar Lebensumstände von Laurie erfährt man zu Beginn nichts, was man nicht schon weiß und so plätschert der Beginn etwas dahin.
Laurie hat mir als Protagonistin recht gut gefallen. Sie ist schlagfertig, mit einer guten Portion Sarkasmus, wie ich das bei Tanja Voosen gewohnt bin. Bei herrschen momentan ein paar unschöne Familienverhältnisse, worüber sie sich natürlich viele Gedanken macht... vielleicht ein bisschen zu viel, denn irgendwann kommt man als Leser an einen Punkt, wo man schon dezent genervt ist. Allerdings würde es jedem von uns wohl genauso ergehen. Laurie lernen wir als ein Mädchen kennen, welches eine doch sehr aufmüpfige Phase durchmacht.
Derek ist ein Protagonist, der leider in der Masse untergehen würde. Sympathie entwickelt man schnell für ihn, aber ihm fehlt das gewisse etwas, auch wenn Tanja Voosen dem Charakter wirklich viel Tiefe geben konnte. Manche Handlungen von ihm konnte ich nur schwer nachvollziehen und es gibt einen Moment, in dem er fremden Menschen mehr vertraut, als Laurie und das hat mich dann doch sehr gestört. Außerdem gibt er sich die Schuld an einem tragischen Unglück seiner Familie und 
Die Nebencharaktere sind gut ausgebaut. Wir haben hier zum Einen die beste Freundin von Laurie. Savannah konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Sie bildet mit Laurie ein tolles Gespann, was unter anderem auch mit vielen witzigen Momenten punkten kann. Indie ist eine der Helferinnen im Sommercamp und der erste Eindruck von ihr, war etwas skurril, aber man entwickelt schnell Sympathie für sie. Lauries Onkel Tristan hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sich die zwei nicht so gut kennen, stimmt die Chemie hier von Beginn an. Dann hätten wir da noch Alek, der für ordentlich Trubel sorgt und den man von ersten Augenblick an nicht mögen kann. Zu den Eltern von Laurie möchte ich an dieser Stelle nichts sagen ... außer vielleicht, dass ich mit den Beiden absolut nicht sympathisieren konnte.
Das Buch erzählt eine turbulente, romantische und humorvolle Liebesgeschichte, mit leichtem Drama-Einschlag und vielen witzigen Dialogen... jedenfalls bis kurz vor Ende. Dann tritt eine dramatische Wendung auf den Plan, mit der ich mich leider nicht anfreunden konnte. Auf einmal befand ich mich in einem doch eher schlechten Krimi und ich kam nicht umhin mich zu fragen, was sich die Autorin dabei gedacht hat. Die Geschichte hätte auch gut ohne den Ganzen Trubel um Alek weitererzählt werden können und wäre dennoch lesenswert gewesen. So wirkte es allerdings, als ob auf Biegen und Brechen mehr Drama in das Buch gequetscht werden musste, dies ging mir eindeutig zu schnell.. Das ist einer meiner größten Kritikpunkte und hat mir dann doch enorm den Lesespaß genommen. Für mich war die Geschichte dennoch lesenswert, da die witzigen Dialoge vieles, aber leider nicht alles, wieder wett machen konnten.
Fazit:
Der Start überzeugend, ein guter Mittelteil ... dann verliert sich das Buch in überschlagenden Ereignissen, die für mich deplatziert wirkten.
Reihe:
  1. Sternenmeer
  2. Mondfunken (ist zeitgleich erschienen)

[Rezension] Sternenmeer (Band 1) von Tanja Voosen(Band 2)
[Rezension] Sternenmeer (Band 1) von Tanja Voosen
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Vielen Dank an Impress für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.
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