Rezension | Smoke von Dan Vyleta

Rezension | Smoke von Dan VyletaSmoke von Dan Vyleta | Carl´s Books Verlag | Broschiertes Taschenbuch | 624 Seiten | Preis 16,99 Euro | ISBN: 978-3-570-58568-9 | Erscheinungsdatum 13.03.17
Um was geht es?
Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ...
Meine Meinung:
Ich war total begeistert vom Klappentext und diesem wunderschönen Cover des Buches, das in echt noch viel schöner ist, als man es hier sieht. Doch ich muss sagen die Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen.
Wir haben unsere beiden Protagonisten Charlie und Thomas die am Anfang eher unscheinbar und durchsichtig wirken. Die Charaktere bilden sich erst während der Geschichte richtig aus und es dauert etwas bis man sich an die beiden gewöhnt hat. Charlie ist der liebe Kerl, den jeder gern mag und der nicht viel raucht, hingegen Thomas ist jemand der mehr raucht, eine dunkle Vergangenheit hat und eher der stille Typ ist.
Der Schreibstil der Geschichte war sehr ausführlich und bildhaft, manchmal auch etwas zu viel des guten, da man doch einige Szenen hatte bei dem das Buch eher langweilig und langatmig wird. An sich passt der Schreibstil aber super in das Jahrhundert, in dem das Buch spielt. Eine Charaktere nehmen im Buch eine sehr bizarre Wendung, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. So zum Beispiel Julius, der immer verrückter und wahnsinniger wird. Ich denke der Autor wollte hier den Gruselfaktor hochtreiben, was ihm damit auch gut gelungen ist, trotzdem fand ich es teilweiße störend und nicht wirklich zur Geschichte passend. Auch einige Handlungen der Protagonisten waren für mich leider nicht nachvollziehbar. 
An sich ist das Buch etwas nettes für zwischendurch, doch den Hype habe ich leider nicht ganz verstanden, vor allem nachdem mich das Ende der Geschichte eher enttäuscht hat. 
Der Autor:Dan Vyleta wurde 1974 als Sohn tschechischer Einwanderer in Gelsenkirchen geboren. Nach dem Abitur studierte er in England und Wien Geschichte und promovierte am King’s College in Cambridge. Für seine Romane hat er bereits mehrere Literaturpreise erhalten. Smoke begeisterte in den USA und in Großbritannien Kritiker und Leser gleichermaßen und erscheint demnächst in 15 Ländern. Nach vielen Jahren in Kanada lebt Dan Vyleta zur Zeit wieder in England.
Links:VerlagBuch kaufen
Fazit:Mir hat das Buch eher Mittelmäßig gefallen, es ist was schönes für Zwischendurch, aber wenn man etwas großes erwartet wird man eher enttäuscht.
3 von 5 Chibis
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