[Rezension] Schattengesicht - Antje Wagner


[Rezension] Schattengesicht - Antje WagnerTitel: "Schattengesicht"
Autor: Antje Wagner
Verlag: Quer Verlag
Roman: Kriminalroman
Preis: 12,90€
Seiten: 187 Seiten
Buch: Taschenbuch
Aus der Reihe Quer criminal
Erhältlich bei: Amazon| Quer Verlag |
... der Tod verfolgt dich..
Inhalt:
Milana sitzt im Knast, und das wegen Mordes. Wie sich dann zeigt, war sie die Jahre zuvor auf der Flucht. Gemeinsam mit Polly hat sich sich in alten Abbruchhäusern versteckt und versucht keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch dann kam es immer zui einer Stuatiuon in der sie beide Hals ber Kopf die Stadt verlassen mussten. Wie sich dann zeigt, kennen die beiden sich schon sein Milana jünger ist und die beiden pflegen eine besondere Freundschaft, die viele Geheimnisse birgt.Wen hat Milana getötet, und welches Geheimniss umgibt Polly?
Meine Meinung:
Ich bin verwirrt. Nicht nur, weil das Buch komisch geschrieben ist, sondern auch, weil ich es glaube ich nicht ganz verstanden habe.
Das Buch beginnt im hier und jetzt und die Protagonistin ist im Gefängnis. Sobald man erfährt weswegen sie im Gefängnis ist, endet das Kapitel und man wird in der Zeit zurückgeworfen. Zwei Monate zuvor, anderthalb Jahre zuvor, fünf Jahre zuvor, elf Jahre zuvor, und wieder in die Gegenwart. Die Geschichte wird als rückwärts erzählt und man muss die ganze Zeit mitdenken. Denn viele Details und Informationen erhält man erst später. Zum Beispiel wird relativ früh Vincent eingeführt. Ein  Name bei dem man an einen Jungen denkt, und erst einige Kapitel später erfährt man, wenn man quasi in die Vergangenheit weiter eintaucht, dass es sich um einen Kater handelt. Und so ergeht es dem Leser mit vielen Dingen. Deswegen ist es ratsam das Buch ohne größere Pausen zu lesen.
An dieser Art die Geschichte zu erzählen gibt es aber einen Vorteil... es bleibt spannend. Man muss die Geschichte entdecken. Wie ein Krimi im Tv. Am Anfang geschieht ein Mord, und man muss herausfinden wer der Mörder ist. Ein gutes Konzept, hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Milana geschrieben. Milana ist auch einfach ein schöner Name, der nicht ganz so häufig in Büchern vorkommt. Das Buch liest sich sehr flüssig und der Schreibstil ist angenehm, auch wenn zwei Fehler im Buch sind. Das Buch ist geschrieben wie ein Gedächtnisprotokoll, zumindes ungefähr. Jedes der Kapitel ist noch einmal in Sinnabschnitte unterteilt. Es wird dann einfach ein bisschen Platz gelassen dieses ~ Zeichen eingefügt und es beginnt ein neuer Sinnabschnitt. Man bekommt das Gefühl, als würde sie die Geschichte einfach rückwärts erzählen, und die Dinge, an die sie sich noch erinnert.
Spannend finde ich vor allem, dass viel unerwartetes passiert. Ich konnte am Ende gar nicht glauben, wieviele Zufälle zu unglücklichen Morden ... ehh... "Missgeschicken" geführt haben. Man weiß ja von Beginn an, das Milana wegen Mordes in Haft sitzt, aber man merkt schnell... es gibt da mehrere Möglichkeiten.
Spannend bleibt es auch, weil man weiß, das Milana und ihre Freundin Polly ständig auf der Flucht sind. Immer in der Angst entdeckt zu werden, versuchen sie quer durch Deutschland sich ein normales Leben, ein unscheinbares Leben aufzubauen, bis es wieder zu einem "Missgeschick" kommt, und sie schnell weg müssen.
Was mich besonders verwirrt ist die Person Polly. Ich hab eine Idee welche Rolle sie spielt, aber ich glaub irgendwas ist an mir vorbei gegangen. Ich habe irgendwie das Ende nicht verstanden. Ist sie jetzt tot, und die ganze Zeit nur eine Einbildung, oder wann ist sie gestorben? Außerdem schauen immer alle Leute, wenn Polly redet und gucken sie komisch an. Warum das so ist, habe ich nicht herausbekommen. Hat sie eine Behinderung? Sieht sie komisch aus? Oder gucken die Leute Milana an, weil sie Selbstgespräche führt und Polly gar nicht existiert?! Sehr doof... nervt mich gerade irgendwie. Wenn jemand Antworten für mich hat, immer her damit!
Zwischen den "Missgeschicken" passiert natürlich auch eine Menge.Auch wenn das Buch nur 187 Seiten hat, passiert schon viel - genug um die Spannung nicht abreisse zu lassen.Man erfährt viel aus Milanas Kindheit und lernt sie sehr gut kennen. Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Familie. Man bekommt in alles einen Einblick, aber, ich finde nicht, dass sich daraus ergibt, warum sie später mordet. Es gibt einige Familiengeheimnisse die gelüftet werdet, und die man ab einem gewissen Zeitpunkt erahnt, aber erst später erfährt.
Fazit: 
Eine verwirrende Geschichte, die Einblicke in das Schicksal zweier Mädchen gibt. Der Leser wird mit Spannung bei der Sache gehalten und will unbedingt, was geschieht. Das Buch ist gut geschrieben und lässt den Leser in die Protagonisten reinschauen und vor allem miträtseln. Irgendwie ist mir aber das Ende ein Rätsel. Ob ich das Buch weiterempfehlen will: Ja, damit mir jemand das Ende verrät. Aber auch so, denke ich, es ist eine spannende kleine Geschichte, die trotz der wenigen Seiten einen hohen Anspruch an sich selbst hat.
Weitere Rezensionen:
Ich bedanke mich beim Quer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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